Donnerstag, 08.12.2011

Marc Popp

Marc Popp ist Rechtsanwalt in Bonn und auf Immobilien- und Mietrecht spezialisiert.
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Der Traum vom Bauen: Der beginnt mit einem Blick aufs Konto und die laufenden Kosten und Einnahmen. Für viele ist er dann schnell ausgeträumt oder mit zahlreichen jahrelangen Entbehrungen gepflastert. Die andere Variante sieht so aus: Sie oder Ihre Bank rechnen sich das Ganze schön und aus einem Traum wird bald ein Albtraum.

Wer eine Eigentumswohnung kauft, hat hinterher ein mehr oder weniger großes Loch in seiner Kasse: Der Kaufpreis, der Notar, die Grunderwerbsteuer - das alles kostet.  Allerdings bleibt ein kleiner Trost: Einige der Ausgaben lassen sich durch Abschreibungen steuerlich wieder ausgleichen. Bevor es allerdings so weit ist, müssen Sie fürs Finanzamt Ihrer Steuererklärung eine genaue Liste beifügen.

Das Bauspardarlehen ist eine von mehreren Möglichkeiten, einen Immobilienkauf zu finanzieren. Dabei sollten die Tarife und Konditionen der einzelnen Banken jedoch genau geprüft und verglichen werden. Doch einer der Hauptknackpunkte ist der Zeitpunkt der sogenannten Zuteilungsreife.

Die meisten Bauherren und Eigenheimbesitzer können ihre Immobilie nicht sofort bezahlen, sondern müssen einen Kredit aufnehmen. Möglichkeiten für die Finanzierung gibt es viele - wie zum Beispiel das Lebensversicherungsdarlehen, doch der Kreditnehmer sollte sich hier nicht zu schnell für ein Angebot entscheiden.

Im Bauträgervertrag für eine Eigentumswohnung sollten auch die letzten Details vor der Übergabe genau festgelegt werden. Wichtig für den Käufer ist beispielsweise der Termin für die Fertigstellung. Außerdem muss er wissen, wann er welche Beträge zu zahlen hat. In der Makler- und Bauträgerverordnung ist festgelegt, welche Teilzahlungen zu welchem Zeitpunkt fällig werden.

Der Kaufvertrag für eine Eigentumswohnung sollte nicht überstürzt unterzeichnet werden. Denn vorab darf der Kaufinteressent Einsicht in diverse wichtige Dokumente nehmen, die seine Kaufentscheidung beeinflussen könnten. Die Prüfung der Unterlagen ist mit einiger Mühe verbunden, kann sich jedoch am Ende für den Käufer auszahlen.

Der Bau oder Kauf eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung ist meist die größte und wichtigste private Investition im Leben eines Menschen. Deshalb sind sorgfältige Informationen und gründliche Vorbereitung sehr wichtig.

Alte Heizkessel können echte Energiefresser sein. Der Gesetzgeber schreibt mittlerweile vor, dass solche Anlagen modernisiert werden müssen. Denn es gibt inzwischen jede Menge Alternativen, durch die beim Heizen langfristig nicht nur Energie, sondern auch bares Geld gespart werden kann.

Wer eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus oder einer Wohnanlage besitzt, hat meistens einen Verwalter, der sich um die finanziellen Dinge kümmert - wie zum Beispiel die Jahresabrechnung.

Ist das Wunschobjekt gefunden, muss sich der künftige Eigentümer mit den Formalitäten des Kaufs beschäftigen. Die Übertragung des Wohnungseigentums setzt, wie die Übertragung eines Grundstücks, den Abschluss eines Kaufvertrags und die Eintragung des Käufers als Eigentümer im Grundbuch voraus.