Kleinreparaturen

Ein tropfender Wasserhahn, ein gerissener Rollladengurt oder ein klemmendes Fenster: Das gehört zu den Instandhaltungs- und Instandsetzungspflichten, zu denen der Vermieter verpflichtet ist. Die Kosten kann er vom Mieter zurückverlangen, wenn er eine entsprechende Kleinreparaturenklausel im Mietvertrag hat. Dabei kommt es darauf an, was repariert wird, sowie die Reparaturkosten pro Einzelfall und insgesamt im Jahr.
Inhalte zum Thema

Für die einen sind es nur "Peanuts", für die anderen zählt jeder Cent getreu dem Motto: Auch Kleinvieh macht bekanntlich Mist. Stimmt: Häufen sich die Kleinreparaturen, kann das schnell ins Geld gehen.  Gut, wenn sich in Ihrem Mietvertrag dann eine sogenannte Kleinreparaturen-Klausel findet. Richtig formuliert, schützt Sie vor zu viel "Peanuts". Diese Schnell-Abhak-Checkliste zeigt Ihnen, wann Ihnen Ihr Mieter die Kosten für Kleinreparaturen erstatten muss.

"Wenn der Abfluss mal verstopft ist, ja was ist denn schon dabei..." klang es in den 80-ern in der Werbung. Tja, wenn es so einfach wäre heutzutage.   Meist ist es doch so, dass ein Installateur her muss - und der kostet natürlich! Wer den zahlen muss, wenn in Ihrer Mietwohnung mal wieder kein Wasser abläuft, finden Sie hier.   

Fahrtkosten sollten Sie als Vermieter nicht vergessen: Ob für Reparaturen, fürs Rasenmähen, für ein Gespräch mit dem Mieter oder für das Ablesen von Strom- und Wasserzählern: Jede Fahrt zu Ihrem Mietobjekt können Sie von der Steuer absetzen. Es lohnt sich also, die Fahrten genau aufzulisten.  

"Puh ist das anstrengend!" Wer im 3. Stock wohnt und auch schon die eine oder andere Wasserkiste nach oben tragen musste, weiß wovon hier die Rede ist. Zugegeben: In solchen Situationen ist man dankbar, wenn es einen Aufzug gibt.   Doch davon wollen viele Mieter später dann nichts mehr wissen, wenn sie auf ihre Betriebskostenabrechnung schauen. Wer am Ende zahlen muss, erfahren Sie hier.

Von wegen Altersarmut: Viele Immobilienbesitzer sehen ihr Haus als ideale Altersvorsorge. Diese Rechnung geht aber nur auf, wenn sie ihre Immobilie bis zur Rente abbezahlt haben.   Wenn dann noch Ihre Immobilie in einem guten Zustand ist, lassen sich auch die laufenden Unterhaltungskosten auf Dauer finanzieren. Wer dabei auf Nummer sicher gehen will, lässt sein Haus noch einmal vor der Rente von einem Fachmann auf "Bezahlbarkeit" prüfen. 

Kleinreparaturen sind lästig. Noch dazu kann dafür beim Vermieter am Jahresende ein ganz schönes Sümmchen zusammenkommen. Schlaue Vermieter sind deshalb dazu übergegangen, die Kosten für Kleinreparaturen auf ihre Mieter abzuwälzen.

Am Valentinstag haben sich alle lieb. Außer vielleicht Sie das Finanzamt, wenn es Ihnen die Werbungskosten wegen purer Liebhaberei kürzt oder sogar ganz streicht.   Keine Angst: Dabei geht es nicht ums Fremdgehen, sondern um Ihre Vermietungsabsichten. Die sollten ehrlich gemeint sein, denn nur so können Sie auch die laufenden Kosten von der Steuer absetzen.    Wirft dagegen Ihre  Immobilie keine regelmäßigen Einkünfte ab, könnte Ihnen das Finanzamt Liebhaberei vorwerfen und die Werbungskosten ganz oder teilweise untersagen.

Eine Kleinreparatur-Klausel ist ein Muss für jeden Mietvertrag! Wegen der muss Ihnen Ihr Mieter – je nach Klausel – bis zu 100 EUR pro Reparatur erstatten. Jedenfalls dann, wenn die Reparatur nicht mehr kostet, als die vereinbarten 100 EUR, denn sonst zählt sie nicht mehr als Klein-, sondern als „Großreparatur“.   Wie die Gerichte rechnen, wenn der Handwerker gleich mehrere „Kleinreparaturen“ in einem Aufwasch erledigt, zeigt dieses Urteil.

News: Hausbesitzer können Handwerkerkosten bis zu 1.200 Euro seit Anfang 2009 von den Steuern absetzten. Allerdings nur, wenn es sich dabei um eine Reparatur und keine Neuerstellung am Wohneigentum handelt.
Das kann Sie auch interessieren

Wer als Vermieter Steuern sparen will, muss aufpassen: Nicht alle Kosten lassen sich sofort absetzen. Das geht nur mit Werbungskosten Die so genannten Herstellungskosten müssen Sie dagegen über 50 Jahre abschreiben. Was Werbungs- und was Herstellungskosten sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Für die einen sind es nur "Peanuts", für die anderen zählt jeder Cent getreu dem Motto: Auch Kleinvieh macht bekanntlich Mist. Stimmt: Häufen sich die Kleinreparaturen, kann das schnell ins Geld gehen.  Gut, wenn sich in Ihrem Mietvertrag dann eine sogenannte Kleinreparaturen-Klausel findet. Richtig formuliert, schützt Sie vor zu viel "Peanuts". Diese Schnell-Abhak-Checkliste zeigt Ihnen, wann Ihnen Ihr Mieter die Kosten für Kleinreparaturen erstatten muss.

"Wenn der Abfluss mal verstopft ist, ja was ist denn schon dabei..." klang es in den 80-ern in der Werbung. Tja, wenn es so einfach wäre heutzutage.   Meist ist es doch so, dass ein Installateur her muss - und der kostet natürlich! Wer den zahlen muss, wenn in Ihrer Mietwohnung mal wieder kein Wasser abläuft, finden Sie hier.   

Der BGH kümmert sich um die Schönheitsreparaturen, die Betriebskosten und die Wohnflächenabweichungen. Der Gesetzgeber um bezahlbare Mieten. Dabei war das Einführen einer geringeren Kappungsgrenze bei Mieterhöhungen auf die ortsübliche Vergleichmiete am 1.5.2013 nur der erste Akt. Der zweite Akt folgte am 1.6.2015 mit der Mietpreisbremse beim Mietvertragsabschluss.    Mit einer neuen Mietrechtsänderung für 2016 soll unter anderem die Mieterhöhung bei Modernisierungen begrenzt und ein Wohnflächenparagraf eingeführt werden.   Ein entsprechender Gesetzentwurf hierzu hat Bundesjustizminister Maas am 12.4.2016 bereits vorgelegt. Er nennt sich "Entwurf eines Gesetzes zur weiteren Novellierung mietrechtlicher Vorschriften" oder kürzer: Zweites Mietrechtsnovellierungsgesetz (2. MietNovG)

Wenn Sie wissen wollen, ob es sich bei der vor Ihnen liegenden Rechnung um Betriebskosten handelt, orientieren Sie sich an der ...

Seit die Preise für Strom und Heizung stark ansteigen, werden viele Mieter bei der Nebenkostenabrechnung kräftig zur Kasse gebeten. Wenn einem Mieter die Abrechnung zu hoch oder nicht schlüssig erscheint, kann er beim Vermieter Einsicht in die Originalbelege fordern.

Wer eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus oder einer Wohnanlage besitzt, hat meistens einen Verwalter, der sich um die finanziellen Dinge kümmert - wie zum Beispiel die Jahresabrechnung.

Hier ein Riss im WC-Deckel, dort ein Fenstergriff, der sich nicht mehr bewegen lässt und schon ist Ihnen ein Anruf Ihres Mieters sicher: Bitte reparieren und zwar möglichst schnell! Müssen Sie das? Schließlich haben Sie ja weder den Deckel noch den Fenstergriff kaputt gemacht! Tja, aber laut Gesetz sind Sie als Vermieter instandhaltungspflichtig. Und jetzt? Jetzt rettet Sie nur noch ein Blick in den Mietvertrag vor der „ Kostenfalle Kleinreparatur ”!

Unter "Sonstige Betriebskosten" verstehen manche Vermieter, dass sie darunter alle Nebenkosten packen können, die Ihnen sonst noch entstehen, die sich aber nicht unter den 16 Begriffen im Betriebskostenkatalog von § 2 der Betriebskostenverordnung einordnen lassen.  Doch diese weitverbreitete Ansicht ist schlichtweg falsch!

Ärgern Sie sich auch, wenn Sie Ihre Zeitung aus dem Briefkastenschlitz „fummeln“ müssen und mit dem Papier dort hängen bleiben und damit die Titelseite zerreißen?   Klar, eigentlich könnten Sie auch den Schlüssel nehmen und den Kasten aufschließen. Das eigentliche Problem lösen Sie damit aber nicht, denn genaugenommen ist Ihr Briefkasten zu klein. Das behauptet jedenfalls Ihr Mieter.