Mittwoch, 11.05.2011 | Autor: heihec

Zensus-Befragung: Pflicht zur Auskunftserteilung

News: Der Startschuss für die europaweite Volks-, Wohnungs- und Gebäudezählung ist gefallen: ob Personen-Haushalte oder Haus- und Wohnungseigentümer: Wer für die Befragung auserwählt wird, muss mitmachen.

Die Volks-, Wohnungs- und Gebäudezählung ist in vollem Gange: Haushalte werden per Zufallsverfahren ausgewählt und verpflichtet, bei der Befragung teilzunehmen. Haus- und Wohnungseigentümer erhalten auf jeden Fall einen Fragebogen und kommen nicht an der Befragung vorbei. Wer ausgewählt wird ist zur Auskunft verpflichtet. Darauf weist die Verbraucherzentrale Sachsen in einer aktuellen Pressemitteilung hin.

Auskunftspflicht für Wohnungs- und Gebäudezählung

Als Haus- und Wohnungseigentümer kommen Sie nicht an der Befragung vorbei. Nach Paragraf 18 Zensusgesetz 2011 gilt für alle Datenerhebungen eine Auskunftspflicht. Wird diese verweigert, kann ein Zwangsgeld bis 300 Euro fällig werden.

Informationen für Verbraucher zur Volkszählung

Für die Volkszählung ausgewählte Verbraucher werden von einem Interviewer zu Hause aufgesucht und befragt. Die Interviewer tragen einen speziellen Ausweis mit sich. Sie haben kein Recht auf Zugang zur Wohnung, man kann die Gespräche auch an der Haus- oder Wohnungstür führen. Außerdem muss der Verbraucher den Fragebogen nicht sofort ausfüllen, sondern kann ihn erst an sich nehmen. Wichtig: Auch der Verbraucher steht unter der Auskunftspflicht.

meineimmobilie.de Tipp:
Die Gebäude- und Wohnungszählung wird nicht per Interviewer durchgeführt. Den Fragebogen erhalten Sie mit der Post und können diesen entweder zurückschicken oder online ausfüllen.

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