Zahl der Woche: Für 208 Millionen am großen Rad gedreht

Goodbye eye: Am zu großen Rad gedreht
Vielleicht haben Sie auch einen Immobilienfonds gezeichnet - und hoffentlich nicht den von Global View!
Eigentlich war es ja eine tolle Idee: In Berlin, Orlando und Peking sollten Riesenaussichtsräder aufgestellt werden. So wie das London Eye.
Dafür wurde auch kräftig Geld bei den rund 10.000 Anlegern gesammelt: Rund 208 Millionen sollen es gewesen sein. Doch jetzt ist das Geld so gut wie weg - und keiner weiß, wohin und für was!
Statt des Riesenrads drehen sich nun die Mühlen der Justiz: Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits gegen die Verantwortlichen wegen des Verdachts der Untreue. Das Geld der Anleger soll über fingierte Rechnungen verschoben worden sein.
Das Berliner Riesenrad sollte bis zum 30.10.2011 fertig gestellt sein. Sollte sich das Rad bis zu diesem Zeitpunkt nicht drehen, kann das Land Berlin von den Fondsgebern eine Vertragsstrafe verlangen bzw. den Kaufvertrag über das geplante Grundstück (ehemaliger Wirtschaftshof des Berliner Zoos) wieder rückabwickeln.
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Lieber am kleinen aber sicheren Rad drehen, wenn es ums Steuern sparen geht!
So fahren Sie mit einer Immobilie häufig langfristig besser als mit einem windigen Immobilienfonds, der eine dicke Rendite verspricht!
