Immobilienkauf: Vorsicht vor Fehlinvestitionen

- Vorsicht vor Fehlinvestitionen beim Immobilienkauf
- Bausachverständigen zu Rate ziehen
- Kaufverträge sorgfältig kontrollieren
Aus Angst vor der Geldentwertung investieren immer mehr Menschen in Immobilien und erhoffen sich eine Zusatzrendite zu erwirtschaften. Das gelingt aber nur, wenn sie dabei nicht auf windige Investments hereinfallen, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB), sondern in solide Substanz in einer zukunftsfähigen Gegend investieren.
Fehlinvestition beim Immobilienkauf vermeiden
Wer sein Erspartes sicher investieren will, der sollte nicht nur auf günstige Konditionen setzen, sondern vor allem auf solide Bausubstanz, empfiehlt der VPB. Hierzu rät der Verband, Kaufverträge vor der Unterzeichnung beim Notar sorgfältig zu kontrollieren und die Immobilie mit einem unabhängigen Bausachverständigen zu begehen. Denn der Experte erkennt, ob die Immobilie das Geld wert ist, welche Sanierungen in nächster Zeit anstehen und was das alles voraussichtlich kostet. Daraus lässt sich dann verlässlich kalkulieren, ob sich der Kauf rechnet.
Mängel bei alten Immobilien
In alten Ein- und Mehrfamilienhäusern bereiten vor allem die Wasser- und Elektroinstallationen Probleme. Häufig lässt die Energiebilanz zu wünschen übrig, die Erneuerung der Heizung, eventuell die Dämmung von Fassaden und Dächern schlagen – je nach Größe des Objektes - mit mehreren Zehn- bis sogar Hunderttausenden Euro zu Buche. Deshalb vor dem Kauf unbedingt den Bausachverständigen hinzuziehen. Er wird den Zustand der Immobilie unabhängig bewerten und deckt verborgene Mängel, die sich später zu teuren Schäden auswachsen, auf.
meineimmobilie.de-Tipp
Ein unabhängiger Bausachverständiger kann Ihnen dabei helfen, Mängel am Bau rechtzeitig aufzuspüren und wirksam zu reklamieren. Verbraucherzentralen und Bauherrenverbände vermitteln Ihnen auf Anfrage einen Fachmann in Ihrer Nähe.

