Donnerstag, 21.02.2013 | Autor: Heidi Hecht , Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006

Immobilienkauf: Energetischer Gebäudezustand

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006
Worum geht´s
  • Worauf achten beim Immobilienkauf
  • Energetischen Gebäudezustand checken
  • Sachverständigen zurate ziehen

Beim Immobilienkauf stellt sich für den Käufer die Frage, ob Neu- oder Altbau. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Doch unter dem Aspekt der stetig steigenden Energiepreise sollten Immobilienkäufer unbedingt den energetischen Gebäudezustand in die Kaufentscheidung einfließen lassen.

Neu- oder Altbau? In der Stadt oder im Speckgürtel? Alleinstehendes Haus oder Reihenhaus? - Beim Immobilienkauf müssen sich Käufer viele Fragen stellen und vor allem Vor- und Nachteile der einzelnen Optionen abwägen. In der Zeit der stetig steigenden Energiepreise sollten Käufer besonders den energetischen Gebäudestand nicht außer Acht lassen.  Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung vom TÜV Rheinland hervor.

Immobilienkauf: Neubau oder Altbau?

Ein Neubau kostet nicht nur Geld, sondern häufig auch Nerven und viel Zeit während der Bauphase. Die Vorteile: Moderne Gebäudetechnik und Baumaterialien geplant nach den eigenen Wünschen. Gebrauchte Immobilien locken mit weniger Zeitaufwand für Renovierungen und kleinere Umbaumaßnahmen sowie geringeren Kosten. Aber der Laie erkennt beim Altbau die sprichwörtliche Katze im Sack nur selten: „Für die Investition in eine gebrauchte Immobilie ist nicht nur der Kaufpreis wesentlich, auch kurz- und mittelfristig anfallende Kosten für Ersatz- und Modernisierungsmaßnahmen müssen in der Gesamtbetrachtung einkalkuliert werden“, erklärt Siegfried Seifert, Fachmann für Immobilienbewertung bei TÜV Rheinland.

Immobilienkauf mit Sachverständiger

Risse in den Wänden oder Feuchtigkeit in den Kellerräumen sind eventuell erkennbar. Aber überalterte Leitungsnetze der Elektrik oder der Heizungs- und Wasserversorgung und morsche Dachstühle bleiben zumeist verborgen. Daher sollten Immobilienkäufer einen Sachverständigen zurate ziehen. „Er kann gravierende Mängel im Vorfeld des Kaufs feststellen und die zusätzlich anfallenden Investitionskosten realistisch einschätzen“, betont Experte Siegfried Seifert.  „Unter dem Aspekt der stetig steigenden Energiepreise sollte auch der energetische Bauzustand Teil der Gesamtbewertung sein“, so Seifert. Darum ist es wichtig, sich vor dem Kauf den Energieausweis des Objekts vorlegen zu lassen.

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