Montag, 30.05.2011 | Autor: Eike Schulze/Anette Stein/Katja Fleschuetz/mb

Geldanlage in Immobilien

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Wer sich nicht für eine komplette Immobilie begeistert, kann sich trotzdem ein Stück vom Immobilienkuchen abschneiden. Die Nachfrage nach Investments in Immobilien wird immer stärker, weshalb ständig neue Finanzinstrumente entwickelt werden, die bessere Renditechancen für Anleger bieten. Die Auswahl ist groß und wird vermutlich noch größer werden.

Neue Länder wie beispielsweise China, Indien und weitere Staaten Südostasiens treten als Anlageschwerpunkte für Immobilien in Erscheinung. Folgende Immobilienanlageformen bieten sich dabei dem deutschen Anleger:

  • Immobilienfonds (offen oder geschlossen)
  • Immobilienaktien
  • Immobilienzertifikate
  • Reits (noch eingeschränkt)
  • Genossenschaftsanteile

Risiko Immobilienblase

Wie die Ereignisse um die amerikanische Überbewertung von Immobilien im Sommer 2007 gezeigt haben, sind "Geldanlagen in Stein" nicht immer sicher.

In diesem Fall wurden amerikanische Hypotheken zum Teil ohne Sicherheiten vergeben, in der Hoffnung, dass die Immobilienpreise weiter steigen. Dies war nicht der Fall, da viele Schuldner ihre Hypotheken nicht mehr bedienen konnten.

Sonderanlageformen für Spezialisten

So kamen zu viele Objekte gleichzeitig unter den "Hammer", was die Preise drückte. Deshalb sind Sonderanlageformen wie beispielsweise Hypothekenfonds oder Immobilienfonds mit Sonderfinanzierungsformen (ABS/MBS) nur etwas für gewiefte Anleger.

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Es schreibt für Sie

Katja Fleschütz ist Rechtsanwältin, Fachanwältin für Steuerrecht und als Unternehmensberaterin tätig.
Katja Fleschuetz

 meineimmobilie.de-Tipp


Wer klug investiert, kann gewinnen. Investieren Sie aber ausschließlich in Immobilienprodukte, mit denen Sie sich sehr gut auskennen. Ansonsten kann Ihr Investment schnell zum Verlustgeschäft werden. Generell gilt: Sie sollten bei einer Altersvorsorgestrategie nie alles auf eine Karte setzen.