Eigene vier Wände im Alter
Bürger im Alter von 50 bis 65 Jahren bevorzugen Wohnformen, die es ermöglichen, den Lebensabend aktiv und unabhängig zu gestalten - am liebsten weiter in den eigenen vier Wänden. Dies geht aus einer Befragung von TÜV Rheinland hervor.
Altersheim ade, hallo altersgerechte Wohnung
Das klassische Altersheim mit Rundumversorgung hat ausgedient. Rund 66 Prozent der Befragten möchten ihren Lebensabend in der derzeitigen Wohnung verbringen. 24 Prozent interessieren sich für den Umzug in eine seniorengerechte Wohnung. "Dabei sind mit steigendem Einkommen die Vorlieben für seniorengerechte Wohnangebote deutlich stärker ausgeprägt", fasst Pascal Klein, Experte für Bau und Immobilien bei TÜV Rheinland die Ergebnisse zusammen.
Eine herausragende Bedeutung hat in den Planungen für das Wohnen im Alter die Nahversorgung: Für 40 Prozent ist die gute Erreichbarkeit von Ärzten, Geschäften und kulturellen Angeboten wichtig, für weitere 50 Prozent sogar sehr wichtig. "Der Wunsch nach einer aktiven Gestaltung des Lebensabends beeinflusst immer mehr auch die Anforderungen an die eigene Wohnung", so Pascal Klein.
Steigende Nachfrage nach altersgerechten Wohnungen
"Eine steigende Nachfrage nach spezifischen Wohnangeboten wird uns auch aus der Bauwirtschaft gemeldet", sagt Klein. "Hier erkennen viele Unternehmen die Vorteile einer langfristigen, im Idealfall lebenslangen Mieterbindung." Aber auch Erwerber von Eigentumswohnungen denken mittlerweile langfristig und berücksichtigen bei ihren Planungen, ob die Wohnung auch im Alter geeignet ist.
meineimmobilie-Tipp
Altersgerechte Wohnungen sind in Deutschland noch immer Mangelware. Dabei werden diese aufgrund der zunehmend älter werdenden Gesellschaft innerhalb Deutschlands immer wichtiger. Steigern Sie als Vermieter die Attraktivität ihrer Immobilie und investieren Sie in altersgerechtes Wohnen.
