Montag, 19.01.2009 | Autor: heihec, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2007

2009 das Jahr der eigenen Immobilie

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2007
Stichworte zu diesem Thema
News: Obwohl die momentane Lage am Kapitalmarkt eher trüb aussieht, profitieren Immobilienkäufer und Häuslerbauer vom aktuellen Umfeld. Ein Baugeldanbieter propagiert so gar das Jahr 2009 zum Jahr der Immobilie.

Mit günstigen Baugeldzinsen, hoher Flexibilität und staatlicher Förderung in diesem Jahr könnten Immobilienkäufer und Bauherren sicher ins neue Eigenheim ziehen. "Die eigenen vier Wände bieten finanzielle Stabilität und langfristige Sicherheit, unabhängig von den Auf und Abs an den Börsen- und Kapitalmärkten. ", erklärt Robert Haselsteiner, Gründer der Interhyp AG. Der Baugeldanbieter ernennt das Jahr 2009 so gleich zum Jahr der Immobilie.

Grund Nr.1: Günstige Baugeldzinsen

"Auch wenn die Banken im Zuge der Finanzkrise erhöhte Refinanzierungskosten bewältigen müssen, werden die Baugeldzinsen im historischen Vergleich gerade bei den langen Laufzeiten sehr günstig bleiben", erklärt Zinsexperte Haselsteiner. So liegen die Top-Konditionen derzeit bei 4,14 Prozent bis 4,33 Prozent Effektivzins für 10-Jährige bzw. 15jährige Kreditverträge.

Grund Nr.2: Hohe Flexibilität bei der Immobilie

"Viele Darlehensnehmer wünschen sich Freiheit und Spielraum bei ihrer Immobilien-Finanzierung", so Haselsteiner. Das hätten auch die Banken bemerkt und ihr Angebot an flexiblen Krediten kontinuierlich erweitert. "Ob mehrmalige Anpassungen des Tilgungssatzes oder ein zeitlich begrenztes Aussetzen der Tilgung, ob die ungeplante vorzeitige Rückführung des Darlehens oder hohe kostenlose Sondertilgungsoptionen - Baufinanzierungsvermittler können auf eine breite Auswahl an unterschiedlichen Lösungen zugreifen und so die individuell beste Finanzierung für den Kunden zusammenstellen."

Grund Nr.3: Staatliche Förderung

Neben dem "Wohn-Riester" fördert der Staat auch mit Hilfe der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Wohneigentum. Die vergibt zinsgünstige Kredite, wie beispielsweise dem Förderprogramm "Ökologisch Bauen" oder "Wohnraum modernisieren".

Die Zinssätze der KfW liegen bei einigen Programmen häufig unter den Marktkonditionen. "Jeder Bauherr oder Käufer sollte seinen Berater auf KfW-Förderung ansprechen und von ihm prüfen lassen, welches Programm in Frage kommt und ob sich dadurch günstiger finanzieren lässt", empfiehlt Haselsteiner.

Kommentare (0)

Kommentieren, ergänzen Sie jetzt den Artikel oder geben Sie dem Autor Feedback. Einfach anmelden und losschreiben.

 meineimmobilie.de-Tipp


Dennoch: Als Immobilienbesitzer sollten Sie sich keine Illusionen über die heraufziehende Rezession und ihre Folgen machen. Sie müssen schon in eine Baufinanzierung viel Eigenkapital einbringen, um tatsächlich gute Konditionen zu erzielen.