Montag, 15.09.2014 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © Vladitto - Fotolia.com

Maklersuche: 10 bewährte Praxis-Tipps, wie Sie den richtigen finden

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Worum geht´s
  • Tipps zur Auswahl des richtigen Immobilienmaklers

Wer seine Immobilie verkaufen oder vermieten will und sich dabei um möglichst wenig selbst kümmern will, nimmt sich einen Immobilienmakler. Davon gibt es reichlich. Sie wollen aber den besten!

Es gibt ein paar bewährte Praxis-Tipps, wie Sie bei der Maklersuche die Spreu vom Weizen trennen - und so auch den richtigen Käufer bzw. Mieter für Ihre Immobilie finden.   

Bei der Suche nach einem passenden Makler haben Eigentümer oft die Qual der Wahl: Welchen soll ich nehmen? Das Portal Immobilienscout24 hat zehn Tipps für die Maklersuche zusammengestellt. So trennen Sie die Spreu vom Weizen und erhöhen Ihre Chancen, den für Sie passenden Makler zu finden. 

  1. Nutzen Sie die Erfahrungen von Freunden und Bekannten
    Wer auf der Suche nach einem vertrauensvollen und seriösen Makler ist, sollte sich als Erstes im Freundes- und Bekanntenkreis umhören. Vielleicht kann jemand einen guten Makler empfehlen oder sogar abraten. Jeder Hinweis hilft bei der Suche weiter.
     
  2. Suchen Sie im Internet nach dem richtigen Makler
    Ohne das Internet kann ein Profimakler heutzutage nicht mehr arbeiten. Daher in den gängigen Immobilienportalen schauen, wer in der Region inseriert und Objekte vermittelt. Anhand der Exposés kann man sich auch ein Bild davon machen, wie ansprechend und umfassend der Makler die Informationen aufbereitet.
     
  3. Nutzen Sie das Branchenbuch
    Das Branchenbuch verschafft einen guten Überblick über die Qualität des Maklers anhand der Bewertungen, Selbstdarstellungen und Referenzen.
     
  4. Maklersuche: Der erste Eindruck zählt
    Wenn man einen oder mehrere Makler ausgewählt hat, sollte man sich den Internetauftritt genauer ansehen und einen Blick auf die Professionalität, Mitgliedschaft in Maklervereinigungen oder den festen Bürositz werfen. Letztendlich muss auch die Chemie stimmen, da man mit dem Makler eine Zeit lang eng zusammenarbeitet.
     
  5. Die Kontaktaufnahme: Ein guter Makler ruft zurück
    Ein Profi-Makler reagiert zeitnah auf Anfragen. Innerhalb eines Tages sollte ein guter Makler in der Regel auf die Anfrage reagieren und zurückrufen.
     
  6. Fragen Sie nach Referenzen
    Um die Qualität eines Maklers zu beurteilen, kann man zum Beispiel erfragen, wie hoch im letzten Jahr die Quote seiner erfolgreichen Abschlüsse war und ob er Referenzobjekte vorweisen kann. Um seine Professionalität zu überprüfen, kann man auch nach seiner Ausbildung oder speziellen Zertifikaten fragen.
     
  7. Gehen Sie gut vorbereitet in Ihr erstes Gespräch
    Sowohl der Verkäufer als auch der Makler sollten sich gut auf das erste Gespräch vorbereiten. Als Verkäufer oder Vermieter sollte man die gängigen Unterlagen, wie Grundriss- und Lagepläne des Objekts, Energieausweis sowie eine Betriebskostenübersicht, zur Hand haben. Ein Profi-Makler wird aber auch Fragen zum Objekt selbst stellen.
     
  8. Machen Sie sich bereits vorher Gedanken über den Preis
    Im Idealfall hat der Makler Vergleichsobjekte mit ähnlicher Ausstattung und Lage, anhand derer er eine erste Preisschätzung abgeben kann. Natürlich sollte er sich auch das Objekt vor Ort genau ansehen. Im Internet gibt es inzwischen Online-Immobilienbewertungen, bei denen man sofort einen Richtwert erhält. Eine Online-Bewertung kann auch der Verkäufer im Vorfeld schon machen, um mit dem Makler auf Augenhöhe zu verhandeln.
     
  9. Maklerprovision: Handeln Sie einen fairen Preis aus
    Die Höhe der Maklerprovision kann grundsätzlich im Rahmen bestimmter gesetzlicher Grenzen frei verhandelt werden. Sie richtet sich nach der Marktlage, dem Preis der Immobilie und den am Markt üblichen Konditionen. Die Vereinbarung zum Kauf- oder Mietpreis und der daraus resultierenden Provisionshöhe sollte schriftlich festgehalten werden. Erst bei Vertragsabschluss bekommt der Makler sein Geld. Dabei spielt es keine Rolle, wie viel er dafür tun musste.
     
  10. Halten Sie auch während des Verkaufsprozesses Kontakt zum Makler
    Wenn die Zusammenarbeit schriftlich fixiert ist, startet der Verkaufs- oder Vermietungsprozess. Ein Profi-Makler bleibt mit dem Eigentümer regelmäßig in Kontakt, berichtet über seine Werbeaktivitäten, Anfragen von Interessenten oder den Stand von Gesprächen und Verhandlungen. Gegebenenfalls wird er neue Preisvorschläge machen, falls die Immobilie nicht im gewünschten Zeitraum vermarktet werden kann.

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Angenommen, Sie kaufen ein Haus für 330.000 Euro. Von der Kaufsumme begleicht der Verkäufer die Makler- und Notargebühren sowie sonstige Kaufnebenkosten in Höhe von 30.000 Euro. Wie hoch ist nun die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer? 330.000 Euro? Oder nur 300.000 Euro Dazu hat sich jetzt der Bundesfinanzhof geäußert.
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Deutsche Immobilienbesitzer vermieten ihre Immobilie am liebsten selbst - ohne Makler. Zu hohe Kosten für die Interessenten, die abschreckende Wirkung der Courtage auf potenzielle Mieter und die einfacheren Vermarktungsmöglichkeiten über das Internet machen es den Immobilienbesitzern heute demnach einfach.

 meineimmobilie.de-Tipp

Ein guter Makler ist für Sie als Vermieter bares Geld wert: Wenn Sie durch den Maklerauftrag Ihre Immobilie schnell vermieten, haben Sie weniger Mietausfall zu verzeichnen. Das funktioniert natürlich nur, wenn der Makler gute Arbeit leistet.