Freitag, 01.08.2014 | Foto: Judith Engst / Redaktion meineimmobilie.de

Judith Engst

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Judith Engst hat sich als Wirtschafts- und Finanzjournalistin auf die publizistische Beratung im Bereich Finanzen, Geldanlage, Recht und Steuern spezialisiert. Für sie sind Immobilien ein unentbehrlicher Baustein zur privaten Vermögensvorsorge.

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Wer Räume zuerst gewerblich vermietet und dann privat, der muss womöglich umbauen. Hier stellt sich die Frage: Sind die Kosten anschaffungsnahe Herstellungskosten, die Sie abschreiben dürfen? Oder dürfen Sie die sofort in einem Aufwasch als Werbungskosten von der Steuer absetzen? Das Finanzgericht Münster urteilte vermieterfreundlich und verhalf so einem Vermieter zu einer schnellen Steuerersparnis. 

"Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, zu kleine gefährden sie", das Sprichwort kennen Sie sicherlich auch. Als kleine Aufmerksamkeit wollen Sie Ihrem Mieter dieses Jahr zu Weihnachten ein Geschenk zukommen lassen. Das sollte jedoch auch nicht zu teuer ausfallen, denn sonst spielt das Finanzamt nicht mit und Sie dürfen es nicht von der Steuer absetzen.

Haushaltsnahe Dienstleistungen können Sie als Eigenheimbesitzer von der Steuer absetzen. Allerdings nur bis zu einem maximalen Rechnungsbetrag von 6.000 Euro. Dann können Sie 20 Prozent davon - nämlich 1.200 Euro - von der Steuer absetzen.   Was aber, wenn Ihr Rechnungsbetrag viel höher ausfällt: Verschenken Sie dann Steuern? Nicht unbedingt. Wie Sie den "überschießenden Betrag" retten können, verraten wir Ihnen hier. 

Es wurde auch höchste Zeit: Endlich hat sich die Finanzverwaltung dazu bequemt, in Sachen haushaltsnahe Dienst- und Handwerkerleistungen auch Arbeiten anzuerkennen, die außerhalb des eigenen Grundstücks erfolgen, aber noch dem Grundstück dienen. Auf dem öffentlichen Gehweg Schnee schippen beispielsweise. Oder die Kosten für den Anschluss an die örtliche Gasversorgung. Nach einigen Urteilen war dieser Schritt längst überfällig.

″Wehe, wenn sie losgelassen!″ Seit der Bund den Ländern die Freiheit gegeben hat, den Grunderwerbsteuersatz auf eigene Faust festzulegen, gibt es nur eine Richtung: nach oben.   So hat jetzt auch Thüringen eine happige Grunderwerbsteuererhöhung auf 6,5 Prozent ab dem 1.1.2017 angekündigt. Dennoch gibt es ein paar legale Möglichkeiten, wie Sie dennoch die Steuersumme drücken können, um weniger Grunderwerbsteuer zahlen zu müssen.    

Sie können Ihr selbstgenutztes Gebäude steuerfrei an Ihren Ehepartner verschenken. Aber Achtung: Ist es mit wertvollem Inventar ausgestattet, wie z. B. teure Kunstobjekte oder Möbel, kann das Finanzamt hellhörig werden - und zwar auch noch nach Jahren!   Wie riskant es sein kann, dem Finanzamt teures Inventar zu verschweigen, zeigt ein Urteil des Finanzgerichts Nürnberg.

Unglaublich, aber wahr: In Sachen Grunderwerbsteuer verlangt das Finanzamt auch dann die volle Summe, wenn der Käufer wegen Insolvenz gar nicht den vollen Kaufpreis zahlt. Zu diesem Vorgehen hat jetzt sogar der Bundesfinanzhof grünes Licht gegeben. Lesen Sie im Folgenden, warum das auch für Grundstücks- oder Immobilienverkäufer eine echte Bedrohung ist.

Um Erbschaftssteuer zu sparen, kann es sinnvoll sein, eine vermietete Immobilie schon zu Lebzeiten auf die eigenen Kinder zu übertragen. Doch nicht immer zeigen sich die Beschenkten hoch erfreut und wollen die Immobilie am liebsten gleich wieder verkaufen.   Dabei stellt sich die Frage: Können sie die geschenkte Immobilie gleich wieder steuerfrei verkaufen oder müssen sie erst 10 Jahre warten, um die Spekulationssteuer zu vermeiden?

Von der bisher unbekannten reichen Tante aus Amerika und dem plötzlichen großen Erbe träumen viele Menschen. Aber wenn es dann so weit ist, fangen die Schwierigkeiten erst an: Streitereien mit den Miterben. Oder ein total überschuldeter Nachlass.   Häufig gibt’s Streit ums Erbe, der sogar vor dem Gericht endet. Zum Ärger kommen dann noch die oft beträchtlichen Anwalts- und Prozesskosten dazu: Können Sie die wenigstens von der Steuer absetzen? 

Etwa 50 Prozent der Erbschaften umfassen (auch) Immobilien. Aber ob Wohnung oder gleich ein komplettes Haus: Meist ist es nicht nur ein Erbe, der das Objekt bekommt, sondern es sind gleich mehrere, die sich die Wohnung oder das Haus teilen müssen. Das wollen natürlich die wenigsten.   Aber was passiert, wenn ein Erbe dem anderen dessen Anteile abkauft: Wird dann auch noch eine Grunderwerbsteuer fällig?