Instandhaltungskosten

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Wer als Vermieter Steuern sparen will, muss aufpassen: Nicht alle Kosten lassen sich sofort absetzen. Das geht nur mit Werbungskosten Die so genannten Herstellungskosten müssen Sie dagegen über 50 Jahre abschreiben. Was Werbungs- und was Herstellungskosten sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

"Wenn der Abfluss mal verstopft ist, ja was ist denn schon dabei..." klang es in den 80-ern in der Werbung. Tja, wenn es so einfach wäre heutzutage.   Meist ist es doch so, dass ein Installateur her muss - und der kostet natürlich! Wer den zahlen muss, wenn in Ihrer Mietwohnung mal wieder kein Wasser abläuft, finden Sie hier.   

Der BGH kümmert sich um die Schönheitsreparaturen, die Betriebskosten und die Wohnflächenabweichungen. Der Gesetzgeber um bezahlbare Mieten. Dabei war das Einführen einer geringeren Kappungsgrenze bei Mieterhöhungen auf die ortsübliche Vergleichmiete am 1.5.2013 nur der erste Akt. Der zweite Akt folgte am 1.6.2015 mit der Mietpreisbremse beim Mietvertragsabschluss.    Mit einer neuen Mietrechtsänderung für 2016 soll unter anderem die Mieterhöhung bei Modernisierungen begrenzt und ein Wohnflächenparagraf eingeführt werden.   Ein entsprechender Gesetzentwurf hierzu hat Bundesjustizminister Maas am 12.4.2016 bereits vorgelegt. Er nennt sich "Entwurf eines Gesetzes zur weiteren Novellierung mietrechtlicher Vorschriften" oder kürzer: Zweites Mietrechtsnovellierungsgesetz (2. MietNovG)

Seit die Preise für Strom und Heizung stark ansteigen, werden viele Mieter bei der Nebenkostenabrechnung kräftig zur Kasse gebeten. Wenn einem Mieter die Abrechnung zu hoch oder nicht schlüssig erscheint, kann er beim Vermieter Einsicht in die Originalbelege fordern.

Wer eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus oder einer Wohnanlage besitzt, hat meistens einen Verwalter, der sich um die finanziellen Dinge kümmert - wie zum Beispiel die Jahresabrechnung.

Unter "Sonstige Betriebskosten" verstehen manche Vermieter, dass sie darunter alle Nebenkosten packen können, die Ihnen sonst noch entstehen, die sich aber nicht unter den 16 Begriffen im Betriebskostenkatalog von § 2 der Betriebskostenverordnung einordnen lassen.  Doch diese weitverbreitete Ansicht ist schlichtweg falsch!

Ärgern Sie sich auch, wenn Sie Ihre Zeitung aus dem Briefkastenschlitz „fummeln“ müssen und mit dem Papier dort hängen bleiben und damit die Titelseite zerreißen?   Klar, eigentlich könnten Sie auch den Schlüssel nehmen und den Kasten aufschließen. Das eigentliche Problem lösen Sie damit aber nicht, denn genaugenommen ist Ihr Briefkasten zu klein. Das behauptet jedenfalls Ihr Mieter.

Irren ist bekanntlich menschlich. Die Frage ist nur, wer den Irrtum ausbaden muss. Das ist nicht immer der, der den Fehler begangen hat – und das kann gut für Sie sein. Beispielsweise wenn es um die Betriebskostenabrechnung geht.  Dazu hat gerade der BGH ein bahnbrechendes Urteil gesprochen und einem Vermieter aus Ratingen zwei richtig dicke Abrechnungsfehler durchgehen lassen. Und nur, weil der Mieter die Meckerfrist von 1 Jahr nach Zugang der Abrechnung verpasst hatte.

Immobilienbesitzer, die ihr Objekt vermieten, haben die Möglichkeit, ihre Steuerschuld zu mindern. Zwar müssen sie die Miet- und Pachteinnahmen versteuern, auf der anderen Seite können sie jedoch Werbungskosten wie etwa Abschreibungen absetzen.

Vermieter müssen ihrem Mieter Einblick in Abrechnungsbelege, Verträge und Rechnungen gewähren. Das gilt für alle Kosten, die auf den Mieter umgelegt werden. Wenn der Mieter von seinem Belegeinsichtsrecht Gebrauch macht, muss der Vermieter beispielsweise alle Posten der Betriebskostenabrechnung nachweisen können.