Indexmiete

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Anhand von Indexwerten kann der Vermieter seine Mieterhöhung berechnen, sofern er bereits im Mietvertrag oder später eine Indexmiete mit seinem Mieter vereinbart hat. Die Indexwerte basieren auf einer neutralen Preisbasis. Aktuell ist dies die Basis 2010 = 100.

Die Preisbasis ändert sich nur ca. alle 5 Jahre, den aktuellen Verbraucherindex errechnet das Statistische Bundesamt dagegen jeden Monat neu.

Um wie viel der Vermieter die Miete erhöhen kann, errechnet sich mit Hilfe des Ausgangs- und des aktuellen Indexwerts. Die Indexmiete ist deshalb so beliebt als Mieterhöhungsmöglichkeit, weil weder der Vermieter noch der Mieter darauf Einfluss haben, wie sich der Verbraucherpreisindex entwickelt.

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Wer seine Miete erhöhen will und eine Indexmiete vereinbart hat, braucht den aktuellen Verbraucherpreisindex. Der ändert sich jeden Monat, so wie jetzt wieder im November 2016 für den Monat Oktober auf 107,9.    Der Verbraucherpreisindex basiert auf der Preisbasis 2010. Die Preisbasis ändert sich ungefähr nur alle 5 Jahre.   Zum Berechnen Ihrer Indexmiete benötigen Sie nur zwei Zahlen: Es ist also gar nicht so kompliziert, wie viele behaupten! 

Wer eine Indexmiete vereinbart hat, sollte den aktuellen Preisindex stetig im Auge behalten. Den berechnet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden Monat für Monat und der ist die Grundlage für Ihre Mieterhöhung.   Erfreulich: Der Trend geht wieder nach oben! Wie Sie mit dem aktuellen Indexwert für Oktober 2016 von 107,9 Ihre neue Miete berechnen und welche zwei weiteren Zahlen Sie dazu noch brauchen, lesen Sie hier. Mit leicht nachvollziehbarem Rechenbeispiel und der wenig bekannten, unkomplizierten Berechnungsformel zum Berechnen Ihrer neuen Miethöhe.   Taschenrechner und Mietvertrag raus und los geht´s:

Sie ist gerecht und - wenn man erst einmal weiß, wie es geht - sehr leicht zu berechnen. Die Rede ist von der wenig bekannten Indexmiete. Von allen Mieterhöhungsmöglichkeiten lässt sich dem Mieter am leichtesten "verkaufen": Mit dieser koppeln Sie die künftige Miethöhe an die Entwicklung des allgemeinen Verbraucherpreisindices.    Den Index berechnet das Statistische Bundesamt - also eine neutrale Stelle - jeden Monat neu.

Wer als Wohnungsvermieter im laufenden Mietverhältnis seine Miete erhöhen will, stößt gleich auf zwei Grenzen: Die ortsübliche Vergleichsmiete und die Kappungsgrenze. Um es vorweg zu nehmen: An beide müssen Sie sich halten! Allerdings ist die Kappungsgrenze neuerdings nicht in allen Städten gleich hoch. Teilweise gilt noch die bisherige Kappungsgrenze von 20 Prozent, teilweise jedoch die seit dem 1.5.2013 eingeführten 15 Prozent. Weil hier jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kocht, ist es schwer, den Überblick zu behalten. Noch dazu wenn Bundesländer wie Bayern per Mieterschutzverordnung mal eben die Städte, in denen eine Kappungsgrenze gelten soll, ändert. Diese Tabelle zeigt, in welchen Städten bereits eine geminderte Kappungsgrenze von 15 % gilt.

Mehr Miete – ja das wäre schön. Allerdings: Schreiben Sie jetzt Ihrem Mieter einfach nur ein Brieflein, indem Sie mehr Miete fordern, könnte das zwar erfolgreich sein – rechtlich korrekt ist es aber nur, wenn der Mieter zustimmt oder Ihr Mieterhöhungsschreiben gleich den Formalien der § 558 ff BGB entspricht.

Was denken Sie, über was Vermieter und Mieter am häufigsten streiten? Der Deutsche Mieterbund hat seine Streitstatistik vorgelegt. Die gute Nachricht lautet: 96,9 %  aller Beratungsfälle landeten nicht vor Gericht, sondern wurden außergerichtlich beigelegt. Wer dabei nachgegeben hat? Im Zweifel der Klügere. Zankapfel Nummer 1? Tippen Sie mal!

Was denken Sie, über was Mieter und Vermieter am häufigsten in Streit geraten: Sind es die Betriebskosten, ein zu lauter Mitmieter oder die zu hohe Miete? Der Deutsche Mieterbund hat hierzu gerade eine aktuelle „Streit-Statistik“ herausgegeben. Streit-Thema Nummer eins bleiben – wen wundert´s? – die Heiz- und Betriebskosten. Allerdings mit abnehmender Tendenz – und das ist doch ein richtig gutes Zeichen!

Dass die Mietpreisbremse kommt, ist so gut wie sicher. Ab 2015 wird es vermutlich so weit sein. Mit ein Grund, weshalb immer mehr Vermieter so langsam die Lust zum Vermieten verlieren. So jedenfalls geht es aus einer Umfrage von ImmobilienScout 24 hervor, die gerade erschienen ist. Dabei ging es um die Frage, wie Vermieter künftig auf die Mietpreisbremse reagieren wollen.

Berlin, Hamburg, Bayern und Nordrhein-Westfalen ist es schon so weit: Bei der Mietpreisbremse geht es derzeit Schlag auf Schlag. Am 23.6.2015 hat das Kabinett beschlossen, dass in 22 Städten von Nordrhein-Westfalen die Mietpreisbremse bei einer Neuvermietung gelten soll.   Mit dabei sind unter anderem Köln und Düsseldorf, sowie die Uni-Städte Aachen und Münster.  
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Vermieten zum Freundschaftspreis oder ein Angehörigen-Mietvertrag als scheinbar cleveres Steuer-Spar-Modell: Das kann steuerlich gesehen schnell zur Milchmädchenrechnung werden. Denn: Wer zu günstig vermietet, dem droht ein Werbungskostenabzug. Ganz besonders richtet das Finanzamt dabei sein Augenmerk auf sogenannte Angehörigen-Mietverträge.

Vollgas statt ausgebremst: Die Mietpreisbremse gilt seit dem 1.6.2015 für einige Vermieter bei einer Neu- bzw. Wiedervermietung ihrer Wohnung. Schuld daran ist das Mietrechtsnovellierungsgesetz. Welche Vermieter die Mietpreisbremse trifft (nicht alle!), wie viel Miete Sie künftig vom neuen Mieter verlangen können und wie Sie die richtige Miethöhe berechnen können, finden Sie hier.

Seit dem 1.5.2013 ist die Mietrechtsänderung in Kraft. Große Verwirrung herrscht allerdings nach wie vor darüber, wann und um wie viel der Vermieter die Miete erhöhen darf. Nach § 558 BGB dürfen nämlich die Landesregierungen die Kappungsgrenze von den üblichen 20 % auf 15 % innerhalb von 3 Jahren senken. 

Wer eine Indexmiete vereinbart hat, sollte den aktuellen Preisindex stetig im Auge behalten. Den berechnet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden Monat für Monat und der ist die Grundlage für Ihre Mieterhöhung.   Erfreulich: Der Trend geht wieder nach oben! Wie Sie mit dem aktuellen Indexwert für Oktober 2016 von 107,9 Ihre neue Miete berechnen und welche zwei weiteren Zahlen Sie dazu noch brauchen, lesen Sie hier. Mit leicht nachvollziehbarem Rechenbeispiel und der wenig bekannten, unkomplizierten Berechnungsformel zum Berechnen Ihrer neuen Miethöhe.   Taschenrechner und Mietvertrag raus und los geht´s:

Die Vorzeichen standen schlecht - jedenfalls wann man ein bisschen abergläubisch ist. Denn es war ein Freitag und noch dazu Tagesordnungspunkt Nummer 13, als der Bundesrat am 1.2.2013 das Mietrechtsänderungsgesetz beschloss!    Noch dazu wurde es im Bundesgesetzblatt Nummer 13 veröffentlicht. Dennoch trat die Mietrechtsänderung am 1.5.2013 in Kraft.    

Davon träumt jeder Vermieter: Die Miete erhöht sich fast quasi wie im Schlaf. Geht das? Ja! Mit einer Staffelmiete. Bevor Sie allerdings schnell, mühelos und quasi über Nacht zu mehr Miete kommen, müssen Sie ein paar Spielregeln beachten.   Eine davon lautet: Halten Sie bitte unbedingt die Jahresfrist zwischen den einzelnen Mietstaffeln ein, sonst waren alle Verhandlungen umsonst!

Sie ist gerecht und - wenn man erst einmal weiß, wie es geht - sehr leicht zu berechnen. Die Rede ist von der wenig bekannten Indexmiete. Von allen Mieterhöhungsmöglichkeiten lässt sich dem Mieter am leichtesten "verkaufen": Mit dieser koppeln Sie die künftige Miethöhe an die Entwicklung des allgemeinen Verbraucherpreisindices.    Den Index berechnet das Statistische Bundesamt - also eine neutrale Stelle - jeden Monat neu.

Die Kosten steigen, aber Ihre Mieten nicht - das lässt sich ändern: Mit einer Mieterhöhung! Bemerkt nämlich sogar das Finanzamt, dass Sie zu wenig Miete verlangen, kürzt es Ihnen den Werbungskostenabzug. Einmal ganz abgesehen davon, dass sich auch Ihr Konto sehr wahrscheinlich über höhere Mietzahlungen freut.

Seit dem 1.6.2015 gilt die Mietpreisbremse bei Neuvermietungen. Schon seit dem 1.5.2013 gilt jedoch die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen im laufenden Mietverhältnis. Doch nicht alle Bundesländer haben bereits eine entsprechende Kappungsgrenzenverordnung erlassen. Gerade hat die Baden-Württembergische Landesregierung eine Kappungsgrenze für 44 Städte beschlossen. 

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