Heizkostenverordnung

In der Heizkostenverordnung wird geregelt, wie in einer Immobilie die Heizkosten abgerechnet werden müssen. Da wird zum Beispiel der Abrechnungszeitraum und auch der Abrechnungsmaßstab festgelegt.
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Für viele liest sich die Heizkostenabrechnung wie ein Buch mit 7 Siegeln: Verbrauchseinheiten, Rechenformeln, Festkostenanteil, Verbrauchs- und Nutzungszeitraum – da blickt kaum einer bis zur letzten Zahl hinterm Komma durch. Just zur Winterzeit hat sich der Bundesgerichtshof mit dem Thema Heizkostenabrechnung befasst. Dabei ging es um die Frage, wie die Heizkosten abgerechnet werden müssen: Nach dem Abflussprinzip oder nach dem Leistungsprinzip.

Am 05.11.2008 hat der Bundesrat der neuen Heizkostenverordnung (HKVO) zugestimmt. Damit trat sie schon zum 01.01.2009 in Kraft. Doch nicht jeden treffen die Änderungen der neuen Heizkostenverordnung mit dem neuen 70-zu-30-Umlageschlüssel. Was sich für Sie ändert und ob Sie ab dem nächsten Abrechnungszeitraum auf den neuen Verteilungsschlüssel umstellen müssen, lesen Sie hier.

Wieviel Strom verbraucht Ihre Heizung so? Wissen Sie nicht genau? Das ist normalerweise kein Problem, denn Sie müssen den Strom ja letzten Endes doch aus der eigenen Tasche zahlen. Das sieht allerdings anders aus, wenn es um den Betriebsstrom der Heizung in einem Mietshaus bzw. einer Wohnungseigentumsanlage geht: Dann müssen Sie sehr wohl den Stromverbrauch Ihrer Heizung messen und auch an der richtigen Stelle in der Abrechnung einstellen. Das verlangt ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs.  

Es gibt Gesetzesänderungen, die interessieren Sie sicherlich nicht die Bohne. Es gibt allerdings auch welche, die sollten Sie schon einmal gehört haben und sei es auch nur, um mitreden zu können.  So ist es beispielsweise mit der EEG-Novelle, die am 8.7.2016 von Bundestag und Bundesrat beschlossen wurde. EEG steht dabei für „Erneuerbare-Energien-Gesetz“. Was es mit dem Gesetz auf sich hat und welche Änderungen das für Sie als Vermieter bedeutet, lesen Sie hier.

Vielleicht kennen Sie das auch: Sie wollen die Heizung beim Mieter ablesen, aber der lässt Sie vor der verschlossenen Tür stehen. Bis Sie endlich rein können, dauert es Wochen - und noch dazu ist es ganz schön teuer: Der Ablesedienst stellt Ihnen 2 Anfahrten in Rechnung. Die will Ihr Mieter natürlich nicht zahlen. Wegen des ganzen Ärgers und der ganzen Rennerei beschließen Sie, die bisherigen Heizkostenverteiler durch ein funkbasiertes Ablesesystem zu ersetzen. Ob Ihr Mieter da mitspielen muss, hat jetzt der Bundesgerichtshof entschieden.

In der Heizkostenverordnung steht, wie Sie die Kosten für die Heizung und das Warmwasser abrechnen müssen. Dieses Gesetz sollten Sie schon deshalb ...

Gerade in älteren Mietverträgen finden sich oftmals Formulierungen, die den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Dafür gibt es einen einfachen Grund: Damals schlugen die Nebenkosten noch nicht so stark zu Buche. Für Mieter und Vermieter waren sie kein großes Thema. Wenn der Vermieter den Vertrag nachträglich ändern will, könnten ihm noch mehr Nachteile entstehen.