Heizkostenabrechnung

Laut § 7 Abs. 1 Satz 1 und § 8 Heizkostenverordnung muss der Vermieter die verbrauchsabhängigen Kosten der Heizung und Warmwasserversorgung zu 50-70 % nach dem Verbrauch, zu 30-50 % nach festen Maßstäben umlegen. Als Festmaßstab für die Grundkosten kommt generell nur ein Flächen- oder Rauminhaltsmaß infrage. Unzulässig ist deswegen bei Wohnungseigentum z. B. eine Umlage nach 1000stel-Anteilen. Welchen Anteil der Vermieter im angegebenen Rahmen von 50-70 % bzw. 30-50 % umlegt, kann er vertraglich festlegen.
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Für viele liest sich die Heizkostenabrechnung wie ein Buch mit 7 Siegeln: Verbrauchseinheiten, Rechenformeln, Festkostenanteil, Verbrauchs- und Nutzungszeitraum – da blickt kaum einer bis zur letzten Zahl hinterm Komma durch. Just zur Winterzeit hat sich der Bundesgerichtshof mit dem Thema Heizkostenabrechnung befasst. Dabei ging es um die Frage, wie die Heizkosten abgerechnet werden müssen: Nach dem Abflussprinzip oder nach dem Leistungsprinzip.

Wieviel Strom verbraucht Ihre Heizung so? Wissen Sie nicht genau? Das ist normalerweise kein Problem, denn Sie müssen den Strom ja letzten Endes doch aus der eigenen Tasche zahlen. Das sieht allerdings anders aus, wenn es um den Betriebsstrom der Heizung in einem Mietshaus bzw. einer Wohnungseigentumsanlage geht: Dann müssen Sie sehr wohl den Stromverbrauch Ihrer Heizung messen und auch an der richtigen Stelle in der Abrechnung einstellen. Das verlangt ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs.  

Gerade purzelt der Ölpreis. Das haben Sie sicherlich auch schon an der Tankstelle hoch erfreut bemerkt. Deswegen ist jetzt auch eine gute Zeit, die Heizöltanks zu befüllen. Können oder müssen Sie als Vermieter jetzt Heizöl kaufen?  

Niemand lässt sich so gern in die Karten schauen. Aber es ist schon interessant, mal beim anderen reinzuschauen. So geht es auch Ihrem Mieter, wenn es um die Heizkosten geht. Klar, will er Ihre Heizkostenabrechnung sehen.   Aber nicht nur das: Er will auch die anderen Heizkostenabrechnungen im Haus sehen. Darf er das?  

Der Mieter fasst an den Heizkörper und stellt fest: Der wird ja nur oben warm! Unten bleibt er kalt. „Ist der kaputt?“ fragt er sich und zweifelt auch gleich einmal die Heizkostenabrechnung an. Am liebsten würde er auch gleich einen Heizkostenabzug von 15 Prozent machen. Darf er das?

Eine schöne Überraschung: Die Heizkosten sollen 2016 für jeden zweiten Mieterhaushalt niedriger ausfallen als die Jahre davor. Das jedenfalls prognostiziert der Deutsche Mieterbund (DMB) und baut damit eine gewisse Erwartungshaltung der Mieter gegenüber Ihren Vermietern auf.   Kleiner Trost: Die Gründe für die geringen Heizkosten sorgen dafür, dass auch Ihre private Heizkostenrechnung für 2016 voraussichtlich geringer ausfällt als letztes Jahr.   

Der Kauf einer gebrauchten Immobilie steht bei den Deutschen derzeit hoch im Kurs. Immobilienkäufer sollten neben Optik und Ausstattung ihres Wunschobjekts auch bauliche Mängel und versteckte Kosten im Blick haben. Tipps zum Hauskauf.
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Vermieten zum Freundschaftspreis oder ein Angehörigen-Mietvertrag als scheinbar cleveres Steuer-Spar-Modell: Das kann steuerlich gesehen schnell zur Milchmädchenrechnung werden. Denn: Wer zu günstig vermietet, dem droht ein Werbungskostenabzug. Ganz besonders richtet das Finanzamt dabei sein Augenmerk auf sogenannte Angehörigen-Mietverträge.

Angeblich ist jede 2. Betriebskostenabrechnung falsch. Das behauptet jedenfalls der Deutsche Mieterbund. Auch aus seiner Streitstatistik geht hervor: Am häufigsten streiten Mieter und Vermieter um die Betriebskosten.    Doch solche Betriebskostenstreitereien haben auch einen Vorteil: Der BGH muss sich immer wieder mit solchen „Peanuts“ - wie die Öltank- oder die Dachrinnenreinigung - beschäftigen und so mit einem Grundsatzurteil manche Woge zwischen Mieter und Vermieter glätten.    Welche Kosten Sie umlegen dürfen, wie lange Sie eine Abrechnung nachbessern dürfen und welche Rechnungen Sie in Ihrer Abrechnung aufführen müssen, zeigen diese 24 Grundsatzurteile des BGH rund um die Betriebskosten.

Sie haben den Maler, den Elektriker oder den Fliesenleger im Haus. Hinterher ist zwar alles schöner und besser, aber natürlich bekommen Sie dafür auch eine Rechnung präsentiert. Heften Sie diese Rechnung zu Ihrer Steuererklärung, denn dafür bekommen Sie vom Finanzamt was geschenkt: 20 % des Rechnungsbetrags als Ihr persönliches „Steuerbonbon!“

Weniger Steuern zahlen - davon träumt auch Ihr Mieter. Deswegen sollten Sie in Ihrer Betriebskostenabrechnung bei den Rechnungen, in denen haushaltsnahe Dienstleistungen stecken, diese dem Mieter auch ausweisen. Viel Arbeit ohne Geld? Ja, aber Vermieterpflicht, wenn der Mieter darauf besteht!

Für viele liest sich die Heizkostenabrechnung wie ein Buch mit 7 Siegeln: Verbrauchseinheiten, Rechenformeln, Festkostenanteil, Verbrauchs- und Nutzungszeitraum – da blickt kaum einer bis zur letzten Zahl hinterm Komma durch. Just zur Winterzeit hat sich der Bundesgerichtshof mit dem Thema Heizkostenabrechnung befasst. Dabei ging es um die Frage, wie die Heizkosten abgerechnet werden müssen: Nach dem Abflussprinzip oder nach dem Leistungsprinzip.

Schätzungsweise 6,3 Millionen Ölheizungen gibt es noch in Deutschland und mindestens genau so viele Öltanks. Die müssen – je nach Größe und Standort – regelmäßig überprüft werden. Der Gesetzgeber plant, ab 2013 die Prüfpflichten zu verschärfen.

Eigentlich gelten Sie als Glücksbringer: Die Schornsteinfeger. Flattert jedoch der Bescheid ins Haus, entpuppt es sich oft als bezahltes Glück. Zum Unglück wird das Ganze, wenn Sie die Kosten im Rahmen der Betriebskostenabrechnung auf den Mieter umlegen und der sich beschwert.

Bestimmt haben Sie auch schon mal von der EnEV gehört. Gemeint ist die "Energieeinsparverordnung" und davon gibt es einige. Am 21.11.2013 wurde die EnEV 2014 im Bundesgesetzblatt Nr. 67 veröffentlicht und tritt damit am 1.5.2014 in Kraft. Darin stecken für Hausbesitzer einige Neuerungen bezüglich Heizkessel, Energieausweis oder Wärmedämmung, die Sie kennen sollten.

Die Vorzeichen standen schlecht - jedenfalls wann man ein bisschen abergläubisch ist. Denn es war ein Freitag und noch dazu Tagesordnungspunkt Nummer 13, als der Bundesrat am 1.2.2013 das Mietrechtsänderungsgesetz beschloss!    Noch dazu wurde es im Bundesgesetzblatt Nummer 13 veröffentlicht. Dennoch trat die Mietrechtsänderung am 1.5.2013 in Kraft.    

Von wegen kompliziert: Eine Indexmiete ist gerecht und - wenn man erst einmal weiß, wie es geht - sehr leicht zu berechnen. Leider ist die Indexmiete unter Vermietern noch nicht so bekannt und deswegen ziehen viele eine Staffelmiete vor - zu Unrecht!   Denn von allen Mieterhöhungsmöglichkeiten lässt sich dem Mieter am leichtesten eine Indexmiete "verkaufen",  weil bei einer Indexmiete keiner von beiden bestimmen kann, um wie viel sich die Miete erhöht, denn die künftige Miethöhe ist an die Entwicklung des allgemeinen Verbraucherpreisindices gekoppelt - und den berechnet jeden Monat eine völlig neutrale Stelle neu, nämlich das Statistische Bundesamt.