Heizkosten

Gas, Strom, Pellets, Öl, Fernwärme: Ganz gleich wie geheizt bzw. das Wasser erwärmt wird, es ist teuer! Deswegen hat der Mieter schnell das Gefühl, zu viel zu zahlen! Dazu kommt, dass die Heizkostenabrechnungen aufgrund der technischen Details, der Berechnung des Brennstoffverbrauchs und die Verteilung nach festen bzw. verbrauchsabhängigen Kosten häufig für den juristischen Laien völlig unverständlich sind. Denn 50 – 70 % müssen je nach Vertrag und Alter bzw. Art des Hauses nach dem Verbrauch, dagegen 30–50 % nach festen Maßstäben umgelegt werden.
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Für viele liest sich die Heizkostenabrechnung wie ein Buch mit 7 Siegeln: Verbrauchseinheiten, Rechenformeln, Festkostenanteil, Verbrauchs- und Nutzungszeitraum – da blickt kaum einer bis zur letzten Zahl hinterm Komma durch. Just zur Winterzeit hat sich der Bundesgerichtshof mit dem Thema Heizkostenabrechnung befasst. Dabei ging es um die Frage, wie die Heizkosten abgerechnet werden müssen: Nach dem Abflussprinzip oder nach dem Leistungsprinzip.

Die Vorzeichen standen schlecht - jedenfalls wann man ein bisschen abergläubisch ist. Denn es war ein Freitag und noch dazu Tagesordnungspunkt Nummer 13, als der Bundesrat am 1.2.2013 das Mietrechtsänderungsgesetz beschloss!    Noch dazu wurde es im Bundesgesetzblatt Nummer 13 veröffentlicht. Dennoch trat die Mietrechtsänderung am 1.5.2013 in Kraft.    

Mieterwechsel und Heizölabrechnung: Wartet jetzt eine komplizierte Rechnerei auf Sie? Nicht unbedingt. Einen Taschenrechner benötigen Sie aber dennoch - und die Rechnungen der letzten Heizöllieferungen und auf geht´s mit dem Abrechnen. 

„Viel zu hoch: Kann gar nicht sein!“, so reagieren viele Mieter, wenn sie ungläubig auf Ihre Betriebskostenabrechnung starren, wo unten ein dreistelliger roter Nachzahlungsbetrag steht. Wieviel Betriebskosten sind eigentlich noch „normal“ und wann ist das zulässige Maß überschritten? Gerade hat der Deutsche Mieterbund einen neuen Betriebskostenspiegel für Deutschland erlassen. Was der für Ihre Betriebskostenabrechnung bedeutet, finden Sie hier.

Am 05.11.2008 hat der Bundesrat der neuen Heizkostenverordnung (HKVO) zugestimmt. Damit trat sie schon zum 01.01.2009 in Kraft. Doch nicht jeden treffen die Änderungen der neuen Heizkostenverordnung mit dem neuen 70-zu-30-Umlageschlüssel. Was sich für Sie ändert und ob Sie ab dem nächsten Abrechnungszeitraum auf den neuen Verteilungsschlüssel umstellen müssen, lesen Sie hier.

„Viel zu klein!“, erklärt Ihnen ein Mieter nach der Besichtigung Ihrer Wohnung. Mag ja sein, dass Ihr Mieter mehr Platz zum Wohnen braucht, aber das muss er sich auch finanziell leisten können.  Das wird schwierig, wenn Ihr vermeintlich neuer Mieter einerseits Wohngeld bezieht, andererseits aber hohe Wohnansprüche hat. Wie groß und wie teuer darf die Wohnung für einen Hartz-IV-Empfänger sein?  

Wieviel Strom verbraucht Ihre Heizung so? Wissen Sie nicht genau? Das ist normalerweise kein Problem, denn Sie müssen den Strom ja letzten Endes doch aus der eigenen Tasche zahlen. Das sieht allerdings anders aus, wenn es um den Betriebsstrom der Heizung in einem Mietshaus bzw. einer Wohnungseigentumsanlage geht: Dann müssen Sie sehr wohl den Stromverbrauch Ihrer Heizung messen und auch an der richtigen Stelle in der Abrechnung einstellen. Das verlangt ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs.  

Da Sie nach § 4 Abs. 1 Heizkostenverordnung verpflichtet sind, die ...

Es ist Frühling - nur hat es leider der Wettergott noch nicht bemerkt! Ihr Mieter friert. Aber wegen dem die Heizung anwerfen? Soll er sich doch lieber ein bisschen dicker anziehen: Strickjacke oder so...   ...können Sie das wirklich vom Mieter verlangen? Wie warm es in der Mieterwohnung werden muss und warum sich Ihr Mieter nicht auf die Strickjacke verweisen lassen muss, zeigt dieser Beitrag.

Vielleicht haben auch Sie sich beim Inserat für Ihre Wohnung darüber geärgert, wie und warum Sie da neuerdings Angaben zum Energieausweis reinmachen müssen. Spätestens bei der Wohnungsbesichtigung müssen Sie dem Mietinteressenten nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) einen Energieausweis mit dem Energiekennwert vorlegen, damit der sich ausrechnen kann, wieviel Heizkosten auf ihn zukommen können. Ein gerade aktuell durchgeführter Test zeigt jetzt, dass dafür jedoch weitaus mehr nötig ist! 
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Vermieten zum Freundschaftspreis oder ein Angehörigen-Mietvertrag als scheinbar cleveres Steuer-Spar-Modell: Das kann steuerlich gesehen schnell zur Milchmädchenrechnung werden. Denn: Wer zu günstig vermietet, dem droht ein Werbungskostenabzug. Ganz besonders richtet das Finanzamt dabei sein Augenmerk auf sogenannte Angehörigen-Mietverträge.

Angeblich ist jede 2. Betriebskostenabrechnung falsch. Das behauptet jedenfalls der Deutsche Mieterbund. Auch aus seiner Streitstatistik geht hervor: Am häufigsten streiten Mieter und Vermieter um die Betriebskosten.  Doch solche Betriebskostenstreitereien haben auch einen Vorteil: Der BGH muss sich immer wieder mit solchen „Peanuts“ - wie die Öltank- oder die Dachrinnenreinigung - beschäftigen und so mit einem Grundsatzurteil manche Woge zwischen Mieter und Vermieter glätten.  Welche Kosten Sie umlegen dürfen, wie lange Sie eine Abrechnung nachbessern dürfen und welche Rechnungen Sie in Ihrer Abrechnung aufführen müssen, zeigen diese 23 wichtigsten BGH-Urteile rund um die Betriebskosten.

Sie haben den Maler, den Elektriker oder den Fliesenleger im Haus. Hinterher ist zwar alles schöner und besser, aber natürlich bekommen Sie dafür auch eine Rechnung präsentiert. Heften Sie diese Rechnung zu Ihrer Steuererklärung, denn dafür bekommen Sie vom Finanzamt was geschenkt: 20 % des Rechnungsbetrags als Ihr persönliches „Steuerbonbon!“

Weniger Steuern zahlen - davon träumt auch Ihr Mieter. Deswegen sollten Sie in Ihrer Betriebskostenabrechnung bei den Rechnungen, in denen haushaltsnahe Dienstleistungen stecken, diese dem Mieter auch ausweisen. Viel Arbeit ohne Geld? Ja, aber Vermieterpflicht, wenn der Mieter darauf besteht!

Schätzungsweise 6,3 Millionen Ölheizungen gibt es noch in Deutschland und mindestens genau so viele Öltanks. Die müssen – je nach Größe und Standort – regelmäßig überprüft werden. Der Gesetzgeber plant, ab 2013 die Prüfpflichten zu verschärfen.

Für viele liest sich die Heizkostenabrechnung wie ein Buch mit 7 Siegeln: Verbrauchseinheiten, Rechenformeln, Festkostenanteil, Verbrauchs- und Nutzungszeitraum – da blickt kaum einer bis zur letzten Zahl hinterm Komma durch. Just zur Winterzeit hat sich der Bundesgerichtshof mit dem Thema Heizkostenabrechnung befasst. Dabei ging es um die Frage, wie die Heizkosten abgerechnet werden müssen: Nach dem Abflussprinzip oder nach dem Leistungsprinzip.

Bestimmt haben Sie auch schon mal von der EnEV gehört. Gemeint ist die "Energieeinsparverordnung" und davon gibt es einige. Am 21.11.2013 wurde die EnEV 2014 im Bundesgesetzblatt Nr. 67 veröffentlicht und tritt damit am 1.5.2014 in Kraft. Darin stecken für Hausbesitzer einige Neuerungen bezüglich Heizkessel, Energieausweis oder Wärmedämmung, die Sie kennen sollten.

Die Vorzeichen standen schlecht - jedenfalls wann man ein bisschen abergläubisch ist. Denn es war ein Freitag und noch dazu Tagesordnungspunkt Nummer 13, als der Bundesrat am 1.2.2013 das Mietrechtsänderungsgesetz beschloss!    Noch dazu wurde es im Bundesgesetzblatt Nummer 13 veröffentlicht. Dennoch trat die Mietrechtsänderung am 1.5.2013 in Kraft.    

Eigentlich gelten Sie als Glücksbringer: Die Schornsteinfeger. Flattert jedoch der Bescheid ins Haus, entpuppt es sich oft als bezahltes Glück. Zum Unglück wird das Ganze, wenn Sie die Kosten im Rahmen der Betriebskostenabrechnung auf den Mieter umlegen und der sich beschwert.

Sie ist gerecht und - wenn man erst einmal weiß, wie es geht - sehr leicht zu berechnen. Die Rede ist von der wenig bekannten Indexmiete. Von allen Mieterhöhungsmöglichkeiten lässt sich dem Mieter am leichtesten "verkaufen": Mit dieser koppeln Sie die künftige Miethöhe an die Entwicklung des allgemeinen Verbraucherpreisindices.    Den Index berechnet das Statistische Bundesamt - also eine neutrale Stelle - jeden Monat neu.