Dienstag, 01.03.2016 | Foto: Heidi Schnurr / Bildschön, Laila Weber

Heidi Schnurr

Foto: Heidi Schnurr / Bildschön, Laila Weber

Heidi Schnurr arbeitet als Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Mietrecht für Vermieter. Ihre Praxis-Tipps speziell für Vermieter finden sich in zahlreichen Fachpublikationen, Ratgebern, E-Books, Loseblattwerken, Büchern und Newslettern wieder.


„Recht einfach“ lautet ihr Motto als Chefredakteurin von meineimmobilie.de. Ganz gleich ob es um komplizierte BGH-Urteile, versteckte Vertragsfallen oder praktische Schnell-Abhak-Checklisten geht: Sie begleitet Immobilien-Besitzer zuverlässig und kompetent durch ihren Vermieter-Alltag und hilft ihnen dabei, Ärger mit Mietern, Behörden und dem Finanzamt schon im Vorfeld zu vermeiden. 

 

Meine persönliche Begrüßung für die Leser von meineimmobilie.de:


Wie finde ich den richtigen Mieter und wie behalte ich ihn auch? Ganz gleich, ob Sie Betriebskosten abrechnen, Ihr Mieter plötzlich unter Vorbehalt zahlt oder trotz Kündigung nicht auszieht: Ich erkläre Ihnen, wie Sie selbst in kniffligen Situationen richtig reagieren – sodass Sie nicht nur Ihre Rechte sichern, sondern Ihrem Mieter nach wie vor reinen Gewissens in die Augen schauen können.
 

Nur wer seine Rechte kennt, kann sicher agieren und so unnötigem Streit mit Mietern, Miteigentümern, Behörden oder dem Finanzamt aus dem Weg gehen. Aus meiner Tätigkeit als Rechtsanwältin und meiner jahrelangen Erfahrung als Vermieter-Beraterin weiß ich, wo die Fallstricke lauern: Vom Mietvertragsabschluss bis zur Wohnungsabnahme. Alles verständlich aufbereitet und nach aktueller Rechtsprechung. Schon 2 gute Gründe, regelmäßig bei www.meineimmobilie.de vorbeizuschauen!

Alle Artikel des Autors

Irgendwie klingt es ein bisschen nach Krimi: Die Mieterin stirbt und Ihre Tochter, die mit ihr und dem Enkelkind in der Wohnung wohnt, verschweigt das dem Vermieter monatelang. Kein Wunder, dass der etwas sauer reagiert, als er die Wahrheit erfährt. Zumal er zuvor schon seiner Miete hinterherlaufen musste. Wie „der Vermieter-Krimi“ vor Gericht ausging, erfahren Sie hier. 

Es gibt den Weltfrauentag, den Weltwassertag und am 26.04.2017 wird wieder einmal der „Tag gegen den Lärm“ möglichst leise gefeiert. Also nichts von wegen Pauken und Trompeten, denn das Ziel lautet: Mehr Ruhe statt Lärm!    Der ratternde Rasenmäher, das quietschende Garagentor oder der brummende Staubsauger: All das verursacht unangenehmen Lärm. Ob und wann welche Geräusche erlaubt sind, klären im Streitfall schlimmstenfalls die Gerichte.   

Ihr Mieter ärgert sich über seine Wasserkosten. Weil Sie keine Wasserzähler im Haus haben, legen Sie diese nach der Wohnfläche auf die Mieter um. Damit muss Ihr Single-Mieter genauso viel Wasserkosten zahlen wie die 4-köpfige Familie, die in der gleichen Wohnung einen Stock unter ihm wohnt.   Jetzt pocht der Mieter auf einen eigenen Zähler und eine verbrauchsabhängige Abrechnung – zu Recht? 

„No go´s“ gibt es überall. Auch bei der Betriebskostenabrechnung. Dort betrifft es die Kosten, die auf keinen Fall auf der Betriebskostenabrechnung Ihres Mieters landen dürfen. Darunter fallen unter anderem alle Anschaffungskosten und die Kosten für Kleinreparaturen.   Welche Kosten sonst noch ein Fall für Ihre Steuererklärung, aber nicht für die Betriebskostenabrechnung sind, zeigt diese praktische Schnell-Abhak-Checkliste.   

Die einen lieben heimeliges Holz, die anderen wollen lieber kühle, leicht zu putzende Fliesen auf dem Balkon haben. Tja, jedem Tierchen sein Pläsierchen. Das kann so weit gehen, dass sich der Vermieter beim Austausch des Balkonbelags an die Wünsche des Mieters halten muss. Jedenfalls, wenn der wenig Änderungsbereitschaft signalisiert, wenn es um seinen Balkonboden geht.

Ein Mieterwechsel steht mal wieder an. Jetzt ist Timing gefragt und ein glückliches Händchen bei der Mieterauswahl. Um es gleich einmal vorweg zu nehmen: Den perfekten Mieter gibt es nicht!   Dennoch müssen Sie nicht jeden nehmen, sondern nur jemanden, dem Sie Ihre Immobilie guten Gewissens anvertrauen können. Dabei sollten Sie sich bei der Mieterauswahl nicht nur auf Ihr Bauchgefühl verlassen, sondern einem möglichen Mietvertragspartner auch ein wenig auf den Zahn fühlen.

Wer seine Miete erhöhen will und eine Indexmiete vereinbart hat, braucht den aktuellen Verbraucherpreisindex. Der ändert sich jeden Monat, so wie jetzt wieder im April  2017 für den Monat März auf 109,0. Damit ist er gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen.   Der Verbraucherpreisindex basiert auf der Preisbasis 2010. Die Preisbasis ändert sich ungefähr nur alle 5 Jahre.   Zum Berechnen Ihrer Indexmiete benötigen Sie nur zwei Zahlen: Es ist also gar nicht so kompliziert, wie viele behaupten! 

Wer eine Indexmiete vereinbart hat, sollte den aktuellen Preisindex stetig im Auge behalten. Den berechnet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden Monat für Monat und der ist die Grundlage für Ihre Mieterhöhung.   Diesen Monat ist der Wert zum Glück wieder leicht nach oben gegangen, deswegen ist der März  ein guter Erhöhungsmonat! Wie Sie mit dem aktuellen Indexwert für März 2017 von 109,0 (Vormonat noch 108,8) Ihre neue Miete berechnen und welche zwei weiteren Zahlen Sie dazu noch brauchen, lesen Sie hier. Mit leicht nachvollziehbarem Rechenbeispiel und der wenig bekannten, unkomplizierten Berechnungsformel zum Berechnen Ihrer neuen Miethöhe.   Taschenrechner und Mietvertrag raus und los geht´s:

Ihre Mieterin erzählt Ihnen mit strahlenden Augen, dass "ihr Hase" jetzt zu ihr ziehen will. Sie denken an ein possierliches Tierchen mit langen Ohren und 4 Beinen.  Weit gefehlt, denn "Hase" ist der neue Lebensgefährte Ihrer Mieterin und der will auch bald bei Ihnen im Haus wohnen. 

Der Mieter fasst an den Heizkörper und stellt fest: Der wird ja nur oben warm! Unten bleibt er kalt. „Ist der kaputt?“ fragt er sich und zweifelt auch gleich einmal die Heizkostenabrechnung an. Am liebsten würde er auch gleich einen Heizkostenabzug von 15 Prozent machen. Darf er das?