Freitag, 14.06.2013 | Autor: Judith Engst, Foto: © styleuneed - Fotolia.com

Wie Sie mit der Maklerprovision Steuern sparen

Foto: © styleuneed - Fotolia.com
Worum geht´s
  • Maklerrechnung aufsplitten
  • Abschreibung
  • Absetzung als Werbungskosten
Stichworte zu diesem Thema

  Diese Leserfrage interessiert womöglich auch Sie: "Ich habe gehört, beim Grundstückskauf könne der Makler seine Rechnung in zwei Teile aufteilen, nämlich in die eigentliche Maklerprovision und in die Finanzierungsberatung. Letztere sei dann sofort als Werbungskosten absetzbar. Ist das richtig? Und gibt es bei diesem Steuersparmodell irgendwelche Fallen, die ich kennen sollte?"

Das funktioniert tatsächlich. Allerdings muss der Immobilienmakler nachweislich bei der Suche nach der richtigen Finanzierung mitgeholfen haben. Er darf dies nicht einfach vorgeben, wenn das gar nicht der Fall war.

Dann aber ist es ohne Weiteres möglich, die Maklerprovisionen aufzuteilen. Und auch das stimmt: Der Teil, der auf die Finanzierungsberatung entfällt, kann sofort abgesetzt werden. Nur die eigentliche Maklerprovision muss zusammen mit dem Gebäude über die Nutzungsdauer abgeschrieben werden. Möglich ist das allerdings nur bei dem Teil, der auf das Gebäude entfällt (da das Grundstück keine Nutzungsdauer hat, können die Kosten, die mit seinem Erwerb zusammenhängen, überhaupt nicht abgeschrieben werden).

Beispiel: Sie erwerben ein Mietshaus für 500.000 Euro. Der Makler verlangt für seine Dienste insgesamt 3 Prozent, also 15.000 Euro. Seine Rechnung teilt er in zwei Posten auf: 2 Prozent, also 10.000 Euro, für die Immobilienvermittlung (eigentliche Maklerprovision) und 1 Prozent, also 5.000 Euro, für die Finanzierungsberatung.

Das heißt: 5.000 Euro können Sie sofort als Werbungskosten in der Anlage V im Rahmen Ihrer Steuererklärung geltend machen. Von den restlichen 10.000 Euro wird der Anteil zusammen mit der Kaufsumme über die Nutzungsdauer von in der Regel 50 Jahren abgeschrieben, der auf das Gebäude und nicht auf das Grundstäck entfällt.

Angenommen, Ihr persönlicher Steuersatz beträgt 35 Prozent. Dann sparen Sie durch diesen Kniff im Jahr des Erwerbs 1.750 Euro an Steuern.

Kommentare (0)

Kommentieren, ergänzen Sie jetzt den Artikel oder geben Sie dem Autor Feedback. Einfach anmelden und losschreiben.
Ab dem 1.6.2015 gilt das Bestellerprinzip für Makler. Die Mieter freuen sich, denn sie müssen jetzt bei der Wohnungssuche nicht mehr die Maklerprovision zahlen, sondern können sich vom ersparten Geld ein neues Sofa und einen Fernseher kaufen. Glauben sie jedenfalls... ....doch ganz so einfach ist es nun doch nicht: Der Vermieter muss nicht immer die Maklerkosten zahlen! Beauftragt nämlich der Mieter den Makler, muss er ihn auch am Ende zahlen. Bis es jedoch so weit ist, gibt es einige Stolperfallen, die dazu führen, dass der Makler entweder leer ausgeht oder eben doch der Vermieter "die Zeche" zahlen muss.
Seit dem 21.4.2015 gilt für Makler bei der Wohnungsvermittlung das Bestellerprinzip. Das bedeutet: Vermittelt ein Makler einem Mieter eine Wohnung, darf er dafür von ihm grundsätzlich keine Provision fordern. Dennoch gehen Makler meist nicht leer aus, denn er kann sich ja an den Vermieter, der für seine Wohnung einen Mieter sucht, halten.  Diese gravierende Gesetzesänderung hatte unter Immobilienmaklern für viel Ärger gesorgt. Viele Makler sehen sich nach wie vor in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht und in dem Gesetz einen Angriff auf ihre Vertragsfreiheit.  Zwei Makler legten deswegen Verfassungsbeschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht ein. Allerdings ohne Erfolg!
Makler haben einen schlechten Ruf. Der häufigste Vorwurf: "Die kassieren viel Geld für wenig Arbeit!". Dabei müssen sie oft um ihre Provision bangen, denn ihre Auftraggeber wollen gern am Ende des Tages die verdiente Provision sparen.    Dem will der Gesetzgeber jetzt entgegen wirken: Indem er die Makler per Gesetz quasi durchs Hintertürchen zum ausführlichen Vertrag zwingt, indem er dem Verbraucher mehr Rechte einräumt. 
Der Gesetzgeber und die Gerichte machen Maklern zunehmend das Leben schwer. Erst wurde zum 1.6.2015 das Bestellerprinzip bei der Vermittlung von Wohnungen eingeführt und die Vermietungsprovision erschwert. Jetzt soll es für Makler auch noch schwieriger werden, an ihre Provision für einen Hausverkauf zu kommen. Jedenfalls dann, wenn im Exposé oder im Maklervertrag eine Widerrufsklausel fehlt.    Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) gerade in 2 Fällen von Grundstücksmaklerverträgen entschieden. Der eine wurde per E-Mail, der andere telefonisch abgeschlossen. Beide Makler stolperten über die Regelungen für Fernabsatzgeschäfte.

 meineimmobilie.de-Tipp

Im Zweifelsfall sollten Sie den Notar bitten, bei der Formulierung des Kaufvertrags auf die steuerlichen Besonderheiten zu achten. Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie zwar Einkommensteuer sparen, dafür aber mehr Grunderwerbsteuer zahlen müssen. Im Zweifelsfall sollten Sie den Notar bitten, bei der Formulierung des Kaufvertrags auf die steuerlichen Besonderheiten zu achten. Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie zwar Einkommensteuer sparen, dafür aber mehr Grunderwerbsteuer zahlen müssen.Im Zweifelsfall sollten Sie den Notar bitten, bei der Formulierung des Kaufvertrags auf die steuerlichen Besonderheiten zu achten. Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie zwar Einkommensteuer sparen, dafür aber mehr Grunderwerbsteuer zahlen müssen.Im Zweifelsfall sollten Sie den Notar bitten, bei der Formulierung des Kaufvertrags auf die steuerlichen Besonderheiten zu achten. Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie zwar Einkommensteuer sparen, dafür aber mehr Grunderwerbsteuer zahlen müssen.

    Im Zweifelsfall sollten Sie den Notar bitten, bei der Formulierung des Kaufvertrags auf die steuerlichen Besonderheiten zu achten. Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie zwar Einkommensteuer sparen, dafür aber mehr Grunderwerbsteuer zahlen müssen.Im Zweifelsfall sollten Sie den Notar bitten, bei der Formulierung des Kaufvertrags auf die steuerlichen Besonderheiten zu achten. Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie zwar Einkommensteuer sparen, dafür aber mehr Grunderwerbsteuer zahlen müssen.Im Zweifelsfall sollten Sie den Notar bitten, bei der Formulierung des Kaufvertrags auf die steuerlichen Besonderheiten zu achten. Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie zwar Einkommensteuer sparen, dafür aber mehr Grunderwerbsteuer zahlen müssen.Im Zweifelsfall sollten Sie den Notar bitten, bei der Formulierung des Kaufvertrags auf die steuerlichen Besonderheiten zu achten. Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie zwar Einkommensteuer sparen, dafür aber mehr Grunderwerbsteuer zahlen müssen.Im Zweifelsfall sollten Sie den Notar bitten, bei der Formulierung des Kaufvertrags auf die steuerlichen Besonderheiten zu achten. Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie zwar Einkommensteuer sparen, dafür aber mehr Grunderwerbsteuer zahlen müssen.