Donnerstag, 09.10.2008 | Autor: heihec

Grundsteuerbelastung weiter gestiegen

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News: In Deutschland ist der durchschnittliche Hebesatz der Grundsteuer B zwischen 2006 und 2007 erhöht worden. Berlin ist dabei ein Spitzenreiter. Das zeigen die aktuell veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Der Präsident von Haus & Grund Deutschland, Rolf Kornemann: "Thüringen ist das einzige Bundesland, in dem die Grundsteuerhebesätze im vergangenen Jahr gesenkt wurden. Diesem Beispiel sollten die Kommunen in anderen Ländern folgen und nicht weiter ihre Kassen füllen, indem sie ständig an der Grundsteuerschraube drehen."

Thüringen verbilligt und Berlin verteuert das Wohnen

In Deutschland ist der durchschnittliche Hebesatz der Grundsteuer B zwischen 2006 und 2007 um sechs Prozentpunkte auf jetzt 400 Prozent gestiegen. Während in Thüringen der Hebesatz auf 335 Prozent um 7 Prozentpunkte sank, erhöhte er sich in Berlin um so mehr. Um 150 Prozentpunkte auf 810 Prozent stieg der Hebesatz in der Hauptstadt. Somit ist das Wohnen dort am teuersten.

Kornemann rechnete vor, dass für ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Berlin fast 900 Euro im Jahr Grundsteuer bezahlt werden müssten, 22 Prozent mehr als im Jahr 2006. Dies sei den Menschen kaum noch vermittelbar, so Kornemann. Aber auch Mieter hätten unter der steigenden Grundsteuerbelastung zu leiden: Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung in Berlin belaufe sich die Grundsteuerbelastung auf 96 Euro pro Jahr.

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