Donnerstag, 09.06.2011 | Autor: mb

Warmwasser sparen und Energiebedarf senken

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News: Duschen, Geschirr abspülen, Wäsche waschen - für viele Dinge, die im Haus(halt) erledigt werden, brauchen die Bewohner Warmwasser. Das kostet viel Energie. Wer seinen Bedarf an warmem Wasser mit einfachen Mitteln reduziert, kann im Jahr erstaunlich viel Geld sparen.

Warmes Wasser ist in einem durchschnittlichen Haushalt der zweitgrößte Energieverbraucher. Darauf weist die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online hin. Energiesparlampen seien in aller Munde, obwohl die Beleuchtung im Haus nur ein Prozent des Gesamtenergiekonsums ausmache. Über die Einsparmöglichkeiten bei Warmwasser werde dagegen viel zu wenig gesprochen, heißt es in einer Pressemitteilung der Gesellschaft. "Ein Viertel der Kosten für warmes Wasser lässt sich ohne Komfortverlust mit kleinen Verhaltensänderungen und einfachen technischen Lösungen sparen", sagt Claudia Julius von co2online.

Tipps zum Sparen von Warmwasser

Warmwasser könne etwa gespart werden, indem Sparduschköpfe und Durchlaufbegrenzer eingebaut würden. Laut co2online können so bei täglich fünf Minuten Duschen im Jahr etwa 16.500 Liter Wasser und rund 160 Euro gespart werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Brauseschlauch, die Wasserhähne und Spülkästen auf ihre Dichtigkeit zu überprüfen. Tropfende Hähne und andere undichte Armaturen verursachen unnötige Wasserverschwendung. Die oft porösen oder verkalkten Dichtungen lassen sich für wenig Geld und mit geringem Aufwand ersetzen.

Eine weitere Möglichkeit zur Energieeinsparung liegt bei Geräten mit Warmwasserverbrauch. Oft lohne ein Austausch alter Wasser- und Stromfresser gegen neue energieeffizientere Geräte, so co2online. Das betrifft vor allem Waschmaschinen und Geschirrspüler, denn sie sind in den vergangenen Jahren deutlich effizienter geworden. Die Anschaffungskosten seien durch die Energieersparnis schnell wieder drin und auch die Energie für die Produktion des Neugeräts ist laut co2online nach wenigen Jahren eingespart, wie Studien belegen. Beim Neukauf sollten Verbraucher jedoch unbedingt auf die Effizienzlabel achten, empfiehlt die Beratungsgesellschaft.

Boilertemperatur auf 60 Grad beschränken

Warmwasser lässt sich außerdem auch dadurch sparen, dass Geschirrspüler und Waschmaschinen nur dann eingeschaltet werden, wenn sie voll beladen sind. Beim Wäsche waschen reichen niedrigere Temperaturen dank moderner Kaltwaschmittel meist aus und senken den Stromverbrauch drastisch. Bei größerer Verschmutzung lieber länger statt heißer waschen. Bei der Warmwasserbereitung im Boiler oder Durchlauferhitzer kann Energie gespart werden, wenn die Temperatur auf 60 Grad beschränkt wird. Das reicht aus und außerdem spart Geld.

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