Donnerstag, 11.10.2012 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006

Verbesserte Förderung für Heizungsmodernisierung

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006
Worum geht´s
  • Neue Förderkonditionen für Heizungsmodernisierung
  • Veraltete Heizungsanlage jetzt austauschen
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Pünktlich zum Beginn der Heizsaison erhalten Immobilieneigentümer neue Förderkonditionen im Marktanreizprogramm der Bundesregierung für Biomassekessel und Wärmepumpen. Denn nur mit einer neuen Heizungsanlage sparen Hausbesitzer langfristig Heizkosten. Informationen rund um die Förderung für Heizungsmodernisierung.

Die neue Heizsaison hat begonnen und mit ihr nimmt auch die Angst vor steigenden Energiepreisen und der nächsten Energiekostenrechnung zu. Um die Heizkosten langfristig zu senken, sollten Hausbesitzer über die Investition in eine neue Heizungsanlage nachdenken. Eine Modernisierung zahle sich besonders jetzt aus, da Verbraucher passend zum Start in die Heizsaison von verbesserten Förderkonditionen profitieren, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V.

Förderung für Austausch veralteter Heizungsanlagen

Immobilieneigentümer, die ihre veraltete Heizungsanlage auf moderne Technologien mit erneuerbaren Energien wie beispielsweise Biomassekessel und Wärmepumpen umstellen wollen, können auf deutlich höhere Investitionszuschüsse des Bundesumweltministeriums im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) zurückgreifen. Die angehobenen Fördergelder sollen neuen Schwung in die Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung bringen. Das MAP fördert Anlagen für Heizung, Trinkwassererwärmung und zur Bereitstellung von Kälte oder Prozesswärme aus erneuerbaren Energien.

"Mit den neuen Förderkonditionen wird für Hausbesitzer der Umstieg auf erneuerbare Energien bei Heizung und Warmwasser attraktiver", so Dr. Michael Herma, Geschäftsführer der VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. In den Programmteilen des MAP werden Anlagen für den Bedarf von Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern sowie kleinere öffentliche und gewerbliche Objekte gefördert. Anträge müssen innerhalb von sechs Monaten nach Inbetriebnahme der modernisierten Heizungsanlage beim BAFA eingehen.

Die wichtigsten Änderungen der Förderungen

Solarkollektoren bis zu 40 Quadratmeter Kollektorfläche sowie Biomasseheizkessel und Wärmepumpen bis 100 Kilowatt Nennwärmeleistung werden mit einem Mindestbetrag von bis zu 400 Euro gefördert. Die Bonusförderung, die besonders innovative Techniken oder die Kombination förderwürdiger Techniken betrifft, belohnt Immobilieneigentümer, die eine Biomasseanlage oder eine Wärmepumpe mit einer Solarkollektoranlage zur reinen Warmwasseraufbereitung kombinieren, mit einem Bonus von 500 Euro. Neu ist auch der Effizienzbonus in Höhe von 500 Euro für den Einsatz von Wärmepumpen in gut gedämmten Gebäuden. Verbraucher, die ihre Biomasseanlage im Gebäudebestand zur Effizienzsteigerung nachrüsten wollen, erhalten einen Zuschuss von 750 Euro.
 

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News: Die Konditionen für die Heizungsmodernisierung stehen für Immobilienbesitzer derzeit sehr gut. Denn die Fördergelder im Rahmen des Marktanreizprogramms wurden im März erhöht und auch die KfW-Bankengruppe bietet weiterhin attraktive Förderprogramme für Immobilienbesitzer.
News: Sehr wenige Hausbesitzer modernisieren ihre Heizungsanlage energetisch. Dabei steckt gerade dort das größte Sparpotenzial, da die meisten Energiekosten durch die Raumwärme und Warmwassererzeugung entstehen.

 meineimmobilie.de-Tipp

Die Bundesregierung fördert auch die Vor-Ort-Energieberatung durch einen anerkannten Fachmann. Über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können Sie als privater Hausbesitzer und Vermieter einen Zuschuss beantragen.