Montag, 06.01.2014 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © Ezio Gutzemberg - Fotolia.com

Strom, Gas, Heizöl: Worauf Sie beim Energieanbieterwechsel achten sollten

Foto: © Ezio Gutzemberg - Fotolia.com
Worum geht´s

Strom, Gas, Heizöl: Worauf Sie bei einem Anbieterwechsel achten müssen. 

Alles teurer: Nicht nur z.B. der Strom, das Gas oder das Heizöl.

 

Vielleicht denken auch Sie dewegen gerade über einen kostensparenden Energieanbieterwechsel nach. Wann sich der lohnt, worauf Sie dabei achten müssen und wie Sie den Preiskampf zu Ihrem Vorteil nutzen, zeigt dieser Beitrag.

Der Wettbewerb auf dem Strom- und Gasmarkt wird härter. Pro Postleitzahlengebiet kämpfen aktuell durchschnittlich 143 Strom- und 90 Gasanbieter um die Gunst der Verbraucher.

Dieser Wettbewerbsdruck beeinflusst die Tarifgestaltung der Energieversorger zum Vorteil der Kunden, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Anbietervergleichs-Portals Verivox.de.

Achten Sie auf Lockmittel wie Neukundenboni und Sofortbonus

Wechselfreudige Verbraucher können vom Neukundenbonus profitieren. Neukunden erhalten im ersten Vertragsjahr einen Bonus bei der Jahresabrechnung und können so durchschnittlich 140 Euro.

Doch nun loben immer mehr Anbieter auch einen Sofortbonus aus, der innerhalb der ersten 60 Tage der Belieferung überwiesen wird.

Nutzen Sie Ihr Ratenzahlungsrecht

Der typische Strom- oder Gastarif wird in Form von monatlichen Abschlagszahlungen abgerechnet.

Die jährliche Vorauskasse, wie etwa aus dem Bereich der Kfz-Versicherungen bekannt, konnte sich im Energiemarkt nicht durchsetzen.

Worauf Sie bei der Vertragslaufzeit achten sollten 

Bei rund 80 Prozent der Anbieterwechsel wird ein Tarif mit einer Vertragslaufzeit von 12 Monaten ausgewählt.

Vorsicht: Wer nicht rechtzeitig kündigt, bleibt im Vertrag 

Unternimmt der Kunde nichts, verlängert sich der Vertrag automatisch um weitere 12 Monate.

Diese längere Vertragslaufzeit zahlt sich aus: Im Vergleich zur kurzfristig kündbaren Grundversorgung sind diese Stromtarife bei einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden durchschnittlich 306 Euro, die Gastarife bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden rund 426 Euro günstiger.

Kommentare (0)

Kommentieren, ergänzen Sie jetzt den Artikel oder geben Sie dem Autor Feedback. Einfach anmelden und losschreiben.
In den letzten zwölf Monaten erhöhten sich die Energiepreise deutlich. Während die Gaspreise moderat um zwei Prozent anstiegen, verteuerte sich Strom um 12 Prozent - stärker als jemals zuvor.
Energiesparen in den eigenen vier Wänden schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel. Eine energetische Sanierung bedeutet zwar zunächst finanziellen Aufwand, kann sich aber durchaus lohnen. Die größten Defizite eines Bestandshauses liegen meist in der Dämmung der Außenhülle und im Heizsystem.

 meineimmobilie.de-Tipp

Achten Sie bei der Wahl eines neuen Strom- oder Gasanbieters auf einen verbraucherfreundlichen Tarif. 

 

Sparen können Sie auch mit einer Preisgarantie, die mindestens genauso lang läuft wie die Vertragslaufzeit.

 

Zahlen Sie lieber in monatlichen Raten statt per Vorkasse und werfen Sie einen Blick auf die Kündigungsfristen: Je kürzer umso besser. Besonders wichtig sind auch kurze Anschlusslaufzeiten.