Freitag, 22.08.2008 | Autor: heihec, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2007

Steigende Energieausgaben für private Haushalte

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2007
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News: Nach aktuell ausgewerteten Daten einer laufenden Wirtschaftsrechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) erhöhten sich in den letzten Jahren die Energiekosten für Privathaushalte enorm. Allein die Jahre 2002 bis 2006 weisen einen prozentualen Anstieg von rund 28 Prozent auf.

Während Privathaushalte im Jahr 2002 durchschnittlich 172 Euro im Monat für Strom, Gas, Heizung und Kraftstoffe ausgaben, erhöhten sich die Ausgaben in den Jahren 2003 und 2004 um 3,5 Prozent auf durchschnittlich 178 Euro beziehungsweise um 3,4 Prozent auf 184 Euro im Monat. Auch das Jahr 2005 blieb von der Steigerung nicht verschont. 17 Euro mehr als im Vorjahr mussten Privathaushalte für die Energieausgaben aufbringen. Ein Jahr später wurden schließlich durchschnittlich 221 Euro im Monat an Energiekosten ausgegeben.

In einer laufenden Wirtschaftsrechnung untersucht das Statistische Bundesamt (Destatis) die Entwicklung der Energieausgaben. Bleibt das Ausgabenverhalten der privaten Haushalte und die Preisentwicklung weiterhin wie in den vergangenen Jahren, steigen die Energieausgaben nach der Wirtschaftsrechnung bis Juli 2008 um 21 Prozent auf 267 Euro im Monat.

Ursachen für die hohen Energieausgaben

Die Erhöhung der Energieausgaben privater Haushalte im Zeitraum 2002 bis 2006 ist vor allem bedingt durch die Steigerung der Ausgaben für Wohnenergie. Dazu gehören Strom, Gas und andere Brennstoffe. Von durchschnittlich 104 Euro im Monat im Jahr 2002 stiegen sie auf 136 Euro im Jahr 2006. Die Modellrechnung des Statistischen Bundesamtes ergibt bis Juli 2008 eine geschätzte Wohnenergieausgabe von durchschnittlich 162 Euro im Monat. Im Vergleich zu 2006 wäre das eine Ausgabenerhöhung von durchschnittlich 26 Euro, etwa 19 Prozent im Monat.

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