Donnerstag, 14.10.2010 | Autor: mb

Schutz bei hohem Pegel

News: In diesem Jahr gab es bereits mehrere Überschwemmungen in Deutschland. Wenn das Hochwasser erstmal im Keller steht, wird es meistens teuer. Hausbesitzer und Vermieter, die sich gegen die finanziellen Folgen bei Hochwasser absichern wollen, sollten eine Elementarschadenversicherung abschließen.

Wenn es sehr stark regnet, die Gullis verstopft sind und die Wasserpegel steigen, kann es schnell zu Überschwemmungen kommen. Vollgelaufene Keller, durchnässtes Mauerwerk und materielle Verluste sind die Folgen für von Hochwasser betroffene Hausbesitzer und Vermieter. Die Schäden an Gebäuden infolge von Hochwasser gehen jährlich in die Milliarden, berichtet die Bausparkasse BHW in einer Pressemitteilung. Dennoch seien derzeit nur 16 Prozent der Hausbesitzer gegen Hochwasserschäden versichert - im Vergleich zu Sturm- und Hagelschäden mit 44 Prozent.

Elementarschadensversicherung hilft bei Überschwemmungen

Bei Überschwemmungsschäden hilft die sogenannte Elementarschadenversicherung. Hausbesitzer sollten sie zusätzlich zur Wohngebäude- oder Haftpflichtversicherung abschließen, rät die BHW. Nach Angaben der Bausparkassen liegen die Kosten für ein Einfamilienhaus je nach Lage und Versicherungsgesellschaft zwischen 50 und 450 Euro im Jahr.

Doch nicht jeder Hausbesitzer kann problemlos eine Elementarschadenversicherung gegen Hochwasserfolgen abschließen. Entscheidend ist die Lage: Steht das Haus zu nah am Wasser, könne die Immobilie unter Umständen überhaupt nicht versichert werden, so die BHW. Hausbesitzer in Hochwasserregionen sollten daher ihr Haus entsprechend gut vor Wasser schützen, indem sie zum Beispiel Kellerfenster und -türen gut abdichten. "Wasserdichte Lichtschächte, Fenster und Türen lassen sich bei Neubauten mit einplanen. Altbauten müssen mit Wasserschutzsystemen nachgerüstet werden", erklärt Angelika Sosnowski von der BHW.

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