Donnerstag, 26.11.2009 | Autor: mb

Immobilie als Altersvorsorge gefragt

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News: Für die Deutschen steht bei der Altersvorsorge die Immobilie ganz oben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. Zwei Drittel der Befragten bewerteten die eigenen vier Wände als besonders sichere Anlageform.

Die Deutschen sehen dem Alter gelassener entgegen, wenn sie Wohneigentum besitzen. Laut einer Allensbach-Studie im Auftrag der Postbank/BHW bewerteten zwei Drittel der befragten Berufstätigen die "Rente aus Stein" als besonders sichere Anlageform. Das teilte die Bausparkasse BHW in einer Pressemitteilung mit. Demnach nennen 63 Prozent der Berufstätigen die eigene Immobilie als besonders sichere Anlageform. Auf dem zweiten Platz folgt die staatliche Rente bzw. Beamtenpension mit 53 Prozent, auf dem dritten Platz liegen Einnahmen aus Haus- und Grundbesitz sowie die betriebliche Altersvorsorge mit je 32 Prozent.

Immobilie als Altersvorsorge

Im Ost-West-Vergleich wird deutlich, dass mehr Berufstätige in Westdeutschland auf die eigenen vier Wände als Altersvorsorge bauen als im Osten: Rund 65 Prozent nennen sie als besonders sichere Anlageform, im Vergleich zu 53 Prozent in Ostdeutschland. "In wirtschaftlich unsicheren Zeiten werden die Vorzüge der Immobilie als Wertanlage besonders deutlich", erläutert Ralf Palm für die BHW Bausparkasse das Studienergebnis.

Wunsch und Wirklichkeit

Nach Angaben der BHW plant mittlerweile jeder zehnte Berufstätige in Deutschland, in nächster Zeit ein Eigenheim zu erwerben, um damit für das Leben im Alter vorzusorgen. Wunsch und Wirklichkeit klaffen jedoch auseinander: Nur 39 Prozent aller noch nicht im Ruhestand lebenden Deutschen rechnen damit, im Alter tatsächlich die eigenen vier Wände zu besitzen. Im vergangenen Jahr waren es noch 42 Prozent.

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