Donnerstag, 23.09.2010 | Autor: mb

Heizung: Startklar für den Winter

News: Bevor die Heizung an kühlen Herbsttagen und im Winter zum Einsatz kommt, sollte sie auf die Heizperiode vorbereitet werden, empfiehlt die dena. Einmal jährlich sollte die Anlage von einem Fachmann überprüft werden.

Heizungen sollten regelmäßig gewartet werden. Dadurch werde die Lebensdauer der Anlage erhöht und der Ausstoß schädlicher Gase gesenkt. Darauf weist die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in einer Pressemitteilung zum Thema Heizungswartung hin. "Lassen Sie die Heizanlage mindestens einmal im Jahr vom Fachmann warten", rät Thomas Kwapich von der dena. "Er prüft, ob die einzelnen Komponenten der Heizung gut aufeinander eingestellt sind, reinigt gegebenenfalls den Heizkessel und führt die notwendigen Sicherheitschecks durch."

Heizungsanlage regelmäßig warten lassen

Bei der Überprüfung der Anlage werde beispielsweise die Vorlauftemperatur korrekt eingestellt. Das ist die Temperatur, die das Wasser hat, wenn es in die Heizkörper fließt. Viele ältere Heizanlagen arbeiten mit zu hohen Temperaturen, was zu Energieverlusten führt. Auch eine Reinigung der Anlage lohnt sich. Denn jede Verbrennung von Öl, Gas oder Holz hinterlässt Rückstände in der Anlage, die isolierend wirken und ein rasches Aufheizen verhindern. Die Folge: Brennstoffverbrauch, Kosten und Umweltbelastung steigen.

Heizungspumpen älterer Anlagen verbrauchen viel Strom. Daher könnte es sich lohnen, eine Hocheffizienzpumpe einbauen zu lassen, die auf die Heizungsanlage abgestimmt wird. Nach Angaben der dena könne man damit den Stromverbrauch der Heizungspumpe um bis zu 80 Prozent senken.

Heizungsrohre im Keller dämmen

Eine weitere Energiesparmaßnahme betrifft Heizungs- und Warmwasserrohre, die über Putz und ohne Dämmung verlaufen. Durch sie geht viel Energie verloren. Eine nächträgliche Dämmung dieser Rohre ist jedoch jederzeit einfach und kostengünstig möglich.

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Wenn die Anlage schon etwas älter ist und im Vergleich zu modernen Heizungen zu viel Energie verbraucht, sollten Sie als Hausbesitzer oder Vermieter über den Einbau einer neuen Anlage nachdenken. Unabhängige Tipps dazu bekommen Sie von den Verbraucherzentralen, die unter anderem eine individuelle und kostengünstige Energieberatung anbieten.