Montag, 05.11.2012 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2007

Erhalt des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2007
Worum geht´s
  • Mehrheit der Deutschen laut Greenpeace Energy sind gegen die Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes
  • Organisation fordert Erhalt in jetziger oder optimierter Form
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Etliche Politiker und Wirtschaftsvertreter wollen das Erneuerbare-Energien-Gesetz abschaffen. Doch die große Mehrheit der Deutschen setzt sich laut Greenpeace Energy für den Erhalt des EEG in jetziger Form oder optimiert ein.

80 Prozent der Bundesbürger stehen hinter dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Energie-Genossenschaft Greenpeace Energy.

Optimierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Während 20 Prozent der Befragten das Gesetz in seiner jetzigen Form behalten möchten, wünschen sich 60 Prozent ein optimiertes EEG. Lediglich 13 Prozent der Befragten sprechen sich gegen das Gesetz aus. „Einer großen Mehrheit der Bevölkerung ist klar, was etliche Politiker vergessen haben oder im Interesse bestimmter Lobbygruppen beiseiteschieben: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist das Rückgrat der Energiewende“, behauptet Marcel Keiffenheim, Leiter Energiepolitik bei Greenpeace Energy.

EEG treibt Ausbau erneuerbarer Energien voran

Im ersten Halbjahr 2012 betrug der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion in Deutschland 25 Prozent. Dies gilt laut Greenpeace Energy allgemein als ein Erfolg, der durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz erreicht wurde. Gleichwohl ist das EEG in der aktuellen Kostendiskussion in die Kritik geraten. „Was wir brauchen, ist ein reformiertes, verbessertes EEG, das den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland weiter vorantreibt, den Anlagenbetreibern eine angemessene Vergütung garantiert, die Kosten der Energiewende fair verteilt und Wind und Sonne auf vernünftige Art und Weise in den Strommarkt integriert“, fordert Keiffenheim.

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Die Strompreiserhöhungen nehmen kein Ende: Für das Jahr 2013 wird mit einer Erhöhung der EEG-Umlage gerechnet. Demnach würde sich der Strompreis für Immobilieneigentümer um sieben Prozent verteuern.

 meineimmobilie.de-Tipp

Greenpeace hat eine Aktion gestartet für diejenigen, die das EEG behalten wollen. Über die neue Internetseite www.rettet-das-eeg.de können die Bundestagsabgeordneten aufgefordert werden, sich für den Erhalt des Gesetzes einzusetzen.