Dienstag, 04.03.2014 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © jogys - Fotolia.com

Die Strompreiserhöhung kommt schleichend

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Worum geht´s
  • Strompreiserhöhung trotz gesunkener Beschaffungspreise

Obwohl die Stromversorger zum Jahreswechsel stabile Strompreise versprochen haben, werden Immobilienbesitzer zur Kasse gebeten: Für Februar, März und April haben insgesamt 80 Grundversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 4 Prozent angekündigt. 

Durch den gesunkenen Beschaffungspreis der Stromversorger sollten die Strompreise erstmal stabil bleiben, doch die Realität schaut anders aus. Nun kündigten zahlreiche Stromversorger eine durchschnittliche Preiserhöhung von vier Prozent an. Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Strompreis-Vergleichsportal Verivox.de hervor.

Stromversorger verscheiben Preiserhöhung

Stromversorger rechtfertigen die Strompreiserhöhung durch die Erhöhung der EEG-Umlage von 5,27 Cent auf 6,24 Cent je Kilowattstunde, doch Kritiker der Preiserhöhungen verweisen hier auf die gesunkenen Beschaffungspreise der Versorger. Denn diese sind laut Statistischem Bundesamt, zwischen Januar 2013 und Januar 2014 um rund 15 Prozent gesunken. Vor diesem Hintergrund hatte eine Reihe von Versorgern Ende letzten Jahres angekündigt, die Preise nicht zu erhöhen. „Angesichts der zahlreichen Strompreiserhöhungen im Frühjahr wird deutlich, dass hier teilweise auf Zeit gespielt wurde“, sagt Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox.

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