Dienstag, 11.01.2011 | Autor: Heidi Schnurr

Der liebe Gott ist ein großer Immobilien-Besitzer

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Vielleicht waren auch Sie Weihnachten in der Kirche - und vielleicht haben auch Sie etwas gefroren, weil es in der Kirche nicht ganz so heimelig warm war wie zuhause.


Tja, auch die Kirchen müssen sparen!

Wussten Sie, dass die christlichen Kirchen zu den größten Immobilien-Besitzern in Deutschland zählen? Ihnen gehören schätzungsweise 45.000 Kirchen in Deutschland. Auf die katholische Kirche entfallen dabei 24.500 und davon stehen 23.000 unter Denkmalschutz.

Die Heizung, der neue Anstrich oder das neue Dachgebälk - das alles kostet! Allein 2008 haben die katholischen Bistümer 418 Millionen dafür ausgegeben. Und dabei sind die Klöster noch gar nicht mitgerechnet!

So hohe Unterhaltskosten reißen ein dickes Loch ins Kirchensäckel. Deswegen müssen die Kirchen sparen und verkaufen sogar nicht mehr benötigte Kirchen.

 

So wurde beispielsweise aus der Kirche in Milow eine Sparkasse, aus der St.-Jakobi-Kirche in Mülhausen, Thüringen, eine Bibliothek. In Münster wird gerade die Sebastiankirche für 3 Millionen zu einer Kindertagesstätte umgebaut und die Dreifaltigkeitskirche soll für knapp 7,6 Millionen Wohnungen und Büros unter ihrem Dach vereinen.


So wird dort, wo bisher gebetet wurde bald gespart, gelesen, gespielt und gewohnt.

Sie sehen also: Ihren Nachbarn, den netten Herrn Pfarrer von nebenan, plagen vielleicht ähnliche Geldsorgen wie Sie, wenn Sie gerade auf Ihre Heizkostenrechnung schielen, die Gebäudeversicherung überweisen oder Ihre letzten Umbaukosten zusammenrechnen…

…nur ein Vorteil hat Ihr christlicher Nachbar Ihnen gegenüber: Er sitzt ein bisschen näher am "Geldsegen" als Sie!

Welche Kosten reißen bei Ihnen ein dickes Loch in die Vermieter-Kasse? Machen Sie Ihrem Unmut Luft in diesem neuen Blog von meineimmobilie.de.

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