Dienstag, 23.02.2010 | Autor: heihec

Zinsunterschiede in der Eigenheimfinanzierung

News: Die Zeitschrift Finanztest untersuchte in einem aktuellen Test Angebote zur Eigenheimfinanzierung von Banken, Bausparkassen, Versicherern und Vermittlungsgesellschaften. Die Unterschiede sind enorm.

Rund 87 Banken, Bausparkassen, Versicherer und Vermittlungsgesellschaften nahm die Zeitschrift Finanztest für eine aktuelle Untersuchung zur Eigenheimfinanzierung unter die Lupe. Ermittelt wurden die günstigsten Kredite für sieben Modellfälle, vom Neubaukredit bis zum Anschlusskredit. Das Ergebnis: Unterschiede bis zu mehreren Zehntausend Euro für die gleiche Kreditsumme.

Große Zinsunterschiede bei der Eigenheimfinanzierung

Der beste Anbieter für einen Kredit ohne staatliche Förderung ist die Sparda West. Für einen 150.000 Euro Kredit mit 20 Jahren Zinsbindung und 2,5 Prozent Tilgung berechnet sie einen Effektivzins von 4,30 Prozent. Die Sparkasse Hannover hingegen verlangte für das gleiche Darlehen einen Effektivzins von 5,60 Prozent. Der Zinsunterschied summiert sich bis zum Ende der Zinsbindung auf über 36.000 Euro.

Angebote der Bausparkassen liegen vorn

Bei geförderten Krediten haben die Bausparkassen die Nase vorn. Für einen zinssicheren Bauspar-Kombikredit mit etwa 24 Jahren Laufzeit verlangte die Schwäbisch Hall nur einen Effektivzins von 4,02 Prozent. Auch andere Bausparkassen boten ihre Kredite zu einem Effektivzins unter 4,5 Prozent an - garantiert für die gesamte Laufzeit von 20 Jahren und länger.

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Bei der Immobilienfinanzierung sollte Ihr Fokus auf Ihr eigenes Budget fallen: Können Sie sich das wirklich leisten? Immer günstig ist es auch, wenn Sie möglichst viel Eigenkapital in die Finanzierung einbringen.