Freitag, 06.08.2010 | Autor: mb

Schuldenfalle Niedrigzinsen

News: Günstiges Baugeld ist verlockend. Doch wer sich von niedrigen Zinsen blenden lässt und mehr Geld aufnimmt als geplant, zahlt am Ende meistens drauf. Die Baufinanzierung sollte deshalb gut durchdacht sein.

Im Moment bekommen Bauherren bei der Baufinanzierung günstige Konditionen: Niedrige Zinsen und geringe Tilgung versprechen einen guten Start für die eigenen vier Wände. Dennoch, so warnt die HUK-Coburg Bausparkasse in einer Pressemitteilung, sollten Bauherren sich nicht dazu verleiten lassen, mehr Geld aufzunehmen als geplant. Denn wer nur eine geringe Tilgung pro Monat vereinbart, muss am Ende draufzahlen. Nach dem Ende der Zinsbindung muss die Restschuld erneut finanziert werden - und zwar zu dem dann gültigen Zinssatz. Da erfahrungsgemäß jedem Zinstal ein Hoch folgt, kann das Zinsniveau in der Zukunft deutlich über dem heutigen liegen, so die HUK.

Restschuld einkalkulieren

Die Bausparkasse rät Bauherren deshalb, bereits bei der Planung der Baufinanzierung die Restschuld mit einzukalkulieren. Sie kann anhand der Tilgungsrate und Laufzeit vorab berechnet werden.

Konstantdarlehen oder Annuitätendarlehen?

Alternativ zum Annuitätendarlehen gibt es das sogenannte Konstantdarlehen. Es bietet Zinssicherheit und ist am Ende der Laufzeit vollständig getilgt. Darüber hinaus steht die Höhe der Monatsrate von Beginn an unveränderbar fest. Bevor der Bauherr sich für eine Kreditform entscheidet, sollte er gut vergleichen, rät die HUK.

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