Montag, 02.06.2008 | Autor: heihec/mb

Immobilienkonjunktur-Index: Positiver Stimmungswandel

News: Die Stimmung auf den deutschen Immobilienmärkten ist wieder optimistischer. Dies ermittelte der monatlich erhobene King Sturge Immobilienkonjunktur-Index in seiner Mai-Befragung von rund 1000 relevanten Marktteilnehmern. Das umfragebasierte Immobilienklima steigt auf 101,5 Zähler und überschreitet somit den Tiefpunkt des Vormonats (97,1).

Der Optimismus der Branche spiegelt sich in der Entwicklung der Klima-Teilindices wider. Die Bereitschaft, in Immobilien zu investieren, übertrifft mit 82,2 Zählern die März- und Aprilwerte. Im Vormonat lag das Investmentklima noch bei einem Tiefstand von 74,6. Auch das Ertragsklima steigt im Mai von 121,5 Zählern auf 122,1. Entwicklungspotenziale werden vor allem in der Flächennachfrage gesehen.

Neuer Mut in der Immobilienwirtschaft

"Die Akteure der Immobilienwirtschaft fassen wieder Mut", sagt Sascha Hettrich, Managing Partner des Immobilienberaters King Sturge. "Jetzt zeigt sich, dass die Widerstandsfähigkeit der deutschen Wirtschaft unterschätzt wurde", so Hettrich. "Dies ist mehr als ein Hoffnungsschimmer und wird die Immobilienmärkte umso mehr erfreuen."

Immobilienkonjunktur erholt sich

Auch der Konjunkturwert im Index prognostiziert für alle Immobiliensegmente - insbesondere Wohnimmobilien - eine verbesserte Situation. Während die deutsche Immobilienkonjunktur in der April-Umfrage noch bei 179,9 Zählern lag, erreicht sie in der aktuellen Befragung 180,7 Zähler.

"Die Gründe für die günstige Entwicklung sind das robuste Wirtschaftswachstum und der anhaltende Beschäftigungszuwachs in Deutschland. Die positiven heimischen Faktoren sind mittlerweile sichtbar stärker als die importierten negativen Faktoren Subprime, Energieverteuerung und Euro-Stärke", so Hettrich weiter.

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