Donnerstag, 17.02.2011 | Autor: mb

Geringe Rendite bei Vermietung

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News: Laut einer aktuellen Studie lohnt sich Vermietung im Vergleich zu anderen Geldanlageformen nicht. Demnach ist die Rendite bei vermietetem Eigentum im Schnitt viel geringer als beispielsweise bei Wertpapieren.

Vermietetes Eigentum bringt weniger Rendite ein als andere Kapitalanlageformen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW), auf die der Eigentümerverband Haus & Grund hinweist. Demnach liegt die durchschnittliche Rendite eines privaten Vermieters pro Jahr bei etwa 2,14 Prozent. Im Vergleich zu Geld- und Wertpapiervermögen mit 3,68 Prozent und Betriebsvermögen mit durchschnittlich 4,24 Prozent ein relativ geringer Wert.

15 Prozent erwirtschaften sogar Verlust

"Allein bei 15 Prozent der untersuchten privaten Vermietungen von Wohnraum wird sogar ein Verlust erwirtschaftet. Das ist mehr als in den beiden alternativ betrachteten Anlageformen", sagte Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann. Da in der Studie bei den vermieteten Immobilien eine Bruttorendite vor Berücksichtigung von Finanzierungskosten bzw. Verbindlichkeiten ermittelt wurde, liege die tatsächlich erzielte Rendite sogar noch darunter.

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Geldanlage in Immobilien ist im Gegensatz zu Wertpapieren eine langfristige Investition und sollte gut geplant sein. Überlegen Sie sich vorher genau die Gründe, warum sie sich für diese Anlageform entscheiden wollen.