Dienstag, 23.06.2009 | Autor: heihec

Forwarddarlehen im Test

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News: Der Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank steht immer noch auf Rekordtief und auch die Banken senken ihre Zinsen. Hauseigentümer sollten deshalb das aktuelle Zinstief nutzen und sich mit dem richtigen Anschlusskredit niedrige Zinsen sichern.

Endet die Zinsbindung des Immobilienkredites in den nächsten Jahren, sollten sich Hauseigentümer mit einem Forwarddarlehen vor einem Zinsanstieg schützen. Finanztest hat die Konditionen für zinssichere Anschlusskredite und Forwarddarlehen von mehr als 60 Kreditinstituten und Vermittlungsgesellschaften ermittelt und große Unterschiede festgestellt.

Über 10 000 Euro Unterschied

Für das zinssichere Forwarddarlehen in Höhe von 100.000 Euro mit drei Jahren Vorlaufzeit und 15 Jahren Zinsbindung verlangten die günstigsten Anbieter 774 Euro im Monat mit einem Effektivzinssatz von 4,77 Prozent für die Rückzahlung innerhalb der Zinsbindung. Die Sparkasse Hannover wollte für das gleiche Darlehen monatlich 833 Euro mit einem Effektivzinssatz von 5,96 Prozent. Während der Laufzeit summiert sich der Unterschied auf rund 10.600 Euro.

Die besten Zinsen bieten meist Institute, die selbst gar keine Kredite vergeben, sondern sie lediglich vermitteln. Dazu gehören Vermittler wie Interhyp und Accedo, aber auch Direktbanken wie die comdirect Bank oder Cortal Consors. Über Onlineplattformen filtern sie für den Kunden aus Dutzenden von Banken und Versicherern das beste Angebot heraus. Bei Krediten mit zehn Jahren Zinsbindung gehörten aber auch regionale Banken zu den Spitzenreitern. Den ausführliche Test gibt es in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest oder online.

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