Dienstag, 24.11.2009 | Autor: heihec, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2008

Erst sparen, dann bauen

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2008
News: Für Sparer, die mittel- bis langfristig den Bau oder Kauf eines Eigenheims planen, ist ein Riester-Bausparvertrag die erste Wahl. Denn die Top-Tarife eines Tests der Zeitschrift Finanztest sind von ihrer Struktur genau so gut wie ungeförderte Bauspartarife, bringen aber zusätzlich viele tausend Euro an staatlichen Zulagen und Steuervorteile.

Wohn-Riester lohnt sich. Denn in der Riester-Variante stockt der Staat die Sparbeiträge mit einer großzügigen Förderung auf. Stiftung Warentest überprüfte in einem aktuellen Test die Angebote verschiedener Riester-Bausparverträge.

Testsieger der Riester-Bausparverträge

Klarer Testsieger ist die Alte Leipziger mit dem Tarif "easy finanz Riester", die bei vier Modellfällen dreimal den Spitzenplatz und einmal Platz zwei belegte. Ein gutes Testergebnis erzielten auch die Huk Coburg mit ihrem Tarif "Finanzierungsbausparen" und für Sparer, die hohe Sparraten zahlen können, Wüstenrot mit dem Tarif RB/FX.

Prinzip von Wohn-Riestern

Für den Wohnriester-Bausparvertrag zahlt der Bausparer erst einmal einige Jahre lang regelmäßig Sparraten. Er spart damit nicht nur Kapital an, sondern erwirbt sich auch das Anrecht auf einen späteren, besonders günstigen Kredit, auch wenn die Zinsen in der Zwischenzeit gestiegen sind. Riester Sparer profitieren aber auch durch die Förderung vom Saat.

Jährlich erhalten sie eine Grundzulage von 154 Euro im Jahr. Dazu kommen 185 Euro für jedes vor 2008 geborene Kind und 300 Euro für jedes später geborene Kind. Für eine Familie mit zwei Kindern, die den Bau oder Kauf eines Eigenheims in zehn Jahren plant, gibt der Staat bis dahin über 5000 Euro zum Riester-Bausparvertrag dazu. Dieses Geld sollte man sich nicht entgehen lassen.

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