Montag, 14.03.2016 | Autor: Heidi Hecht , Foto: © freshidea - Fotolia.com

Eigenheimfinanzierung: Wie Sie an den günstigsten Kredit kommen

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Worum geht´s
  • Immobilienfinanzierung: Ein Angebotsvergleich lohnt sich.  

Banken, Versicherer, Vermittler und Bausparkassen: Wer sein Eigenheim sicher, langfristig und zinsgünstig finanzieren will, sollte mehrere Finanzierungsangebote vergleichen. 

Denn die Zinsunterschiede schwanken enorm und machen unterm Strich bis zu 80 Prozent aus. 

So sichern Sie sich den günstigsten Kredit

Bei einem Vergleich von Immobilienkrediten von Banken, Versicherern, Vermittlern und Bausparkassen stellte die Stiftung Warentest Zinsunterschiede von bis zu 80 Prozent fest.

Getestet wurde ein Modellfall für einen 360.000 Euro-Kredit mit 15 Jahren Zinsbindung. Der summierte sich und am Ende gab es Unterschiede bis zu 66.500 Euro. Kredite gab es schon ab 0,5 Prozent.

Sie bekommen einen Kredit schon ab 0,5 Prozent Zinsen  

Ein Anbietervergleich bei der Immobilienfinanzierung lohnt sich: Käufer eines energetisch sanierten Altbaus zahlen beispielsweise für einen 10-Jahres-Vertrag beim günstigsten Anbieter in Verbindung mit einem Förderkredit der KfW gerade einmal 0,5 Prozent Zinsen im Jahr.   

Man kann sich niedrige Zinsen auch für die volle Laufzeit von 20 Jahren und länger sichern.

Kombikredite von Bausparkassen sind bei vergleichbaren Laufzeiten oft genauso gut wie Top-Angebote von Banken und Vermittlern.

Wie Ihnen ein Kreditvermittler helfen kann

Bei der Suche nach dem passenden Kreditgeber können Kreditvermittler oder auch vermittelnde Banken helfen. Diese greifen über Onlineplattformen auf die Konditionen einiger Dutzend Banken zu und können so für fast jeden Kreditwunsch ein günstiges Angebot herausfiltern.

Für den Kunden kann ein Kreditabschluss über einen Vermittler manchmal sogar günstiger sein als ein direkter Abschluss bei der finanzierenden Bank. 

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Viele Banken bieten derzeit zur Immobilienfinanzierung ein Schnelltilgerdarlehen an. "Klingt gut", werden Sie sich jetzt vielleicht sagen. Das ist es auch, denn für ein solches Darlehen gewähren die Banken einen Zinsrabatt bis zu einem halben Prozentpunkt. Also ein ganz enormer Zinsunterschied zum Standardkredit.  
Wer ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchte, braucht meist einen Kredit - und schon stehen Sie vor einer großen Entscheidung, denn Sie müssen zwischen unterschiedlichen Finanzierungsformen auswählen.  Als Kreditnehmer sollten Sie vor dem Unterzeichnen Ihres Kreditvertrags wissen, worauf Sie sich einlassen, denn zum einen geht es um viel Geld, zum anderen um eine jahrelange Verpflichtung.
Haben Sie vor ungefähr 5-10 Jahren einen Darlehensvertrag für Ihre Immobilie abgeschlossen und ärgern Sie sich jetzt über die viel zu hohen Zinsen? Dann sollten Sie diese 2 aktuellen BGH-Urteilen kennen, die der BGH am 23.2.2016 gefällt hat und die Sie unter Umständen zum Widerruf Ihres Darlehensvertrag berechtigen.     Bei einem erfolgreichen Widerruf könnten Sie von den derzeit günstigeren Zinsen profitieren. Mit diesem „Widerrufsjoker“ kommen Sie schon vor Ablauf der eigentlichen Laufzeit aus Ihrem "teuren" Darlehensvertrag. Allerdings können Sie den nur noch bis zum 21.6.2016 ausspielen. Danach endet aufgrund einer Gesetzesänderung vom 18.2.2016 die Frist.  
Wer für seinen Kreditvertrag noch viel zu hohe Zinsen zahlt, würde ihn lieber heute als morgen kündigen. Allerdings gibt es da leider mindestens zwei Gründe, die Sie daran hindern könnten. Der eine heißt Kündigungsrecht, der andere Vorfälligkeitsentschädigung.  Wie die Ihren Traum vom günstigeren Zins und höherer Tilgung zerplatzen lassen, lesen Sie hier.

 meineimmobilie.de-Tipp

Egal, wie seriös und wohlwollend Ihr Bankberater auftritt und wie lange Sie schon bei dieser Bank sind: Holen Sie unbedingt noch ein weiteres Finanzierungsangebot ein.  

 

Bewährt haben sich auch Baufinanzierungsseminare bei den Verbraucherzentralen. Über die Website www.vzbv.de oder die Telefonnummer 030/25800-0 des Bundesverbandes können Sie regionale Beratungsstellen recherchieren.