Dienstag, 29.01.2008 | Autor: heihec

Die Schufa-Falle der Banken

News: Wenn es um Kredite geht, ist Vorsicht geboten. Denn immer noch machen Bankberater grobe Fehler bei der Kreditberatung, wie die Zeitschrift Finanztest aktuell herausfand.

Normalerweise rät die Stiftung Warentest Verbrauchern, mehrere Angebote zu vergleichen. Doch bei Krediten muss der Verbraucher höllisch aufpassen.

Viele Bankberater geben bei der für die Kreditvergabe nötigen Schufa-Abfrage in ihrem Computerprogramm eine falsche Begründung an, und so verschlechtert sich die Kreditwürdigkeit des Kunden von Angebot zu Angebot. Das ist das Ergebnis eines Tests, welches die Zeitschrift Finanztest für ihre Ausgabe 02/2008 unter 14 Banken durchführte.

Folgen der falschen Kreditberatung

Holt der Verbraucher bei der nächsten Bank ein Kreditangebot ein, bekommt er schlechtere Konditionen oder gar keinen Kredit, da der vorige Bankberater eine falsche Begründung bei der Schufa-Anfrage gemacht hat.

Dabei ist es seit einem Jahr möglich, Schufa-Anfragen ohne Nachteile für den Kunden durchzuführen. Nur die Dresdner Bank, die Hypo-Vereinsbank und die Berliner Volksbank haben in allen Beratungsgesprächen diese korrekte Schufa-Anfrage gemacht.

Die Norisbank dagegen hat laut Finanztest nicht nur falsche Schufa-Anfragen gemacht, sondern darüber hinaus auch versäumt, den Kunden auf die Anfrage hinzuweisen. Das ist ein Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz.

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Die beste Form der Finanzierung ist das Eigenkapital, allerdings sind Immobilienkäufer oder -bauer nur selten in der Lage, ohne das Geld der Bank auszukommen. Damit Sie hier aber fair behandelt werden, sollten Sie regelmäßig eine Selbstauskunft bei der Schufa einholen, denn was hier steht, ist für Sie relevant.