Freitag, 12.06.2009 | Autor: mb

Baufinanzierung mit realistischer Tilgung

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News: Bei der Aufnahme eines Kredits für den Hausbau ist nicht nur die Gesamtsumme entscheidend, sondern auch die monatliche Tilgungsrate. Wird sie zu hoch veranschlagt, bleibt dem Bauherrn und seiner Familie zu wenig Geld zum Leben.

Wer für den Bau oder Kauf der eigenen vier Wände einen Kredit aufnimmt, muss sich überlegen, wie hoch die monatliche Tilgungsrate sein darf. Dem Bauherrn und seiner Familie muss trotz Tilgungszahlungen noch genügend Geld zum Leben übrig bleiben. Laut Kathrin Mühe von der Bausparkasse Schwäbisch-Hall überschätzen viele Bauherren ihr eigenes Verzichtpotenzial und setzen eine zu hohe Tilgungsrate an.

Ein Drittel für Lebenshaltung einplanen

Als Faustregel gilt: Mindestens ein Drittel des Nettoeinkommens sollte für die Lebenshaltung übrig bleiben. "Für einen Ein-Personen-Haushalt muss ein Grundbetrag von mindestens 700 Euro zurückbleiben - sonst fällt man unter die gesetzliche Pfändungsgrenze", erläutert Kathrin Mühe in einer Pressemitteilung. Zusätzlich sind 300 Euro für den Ehepartner hinzuzurechnen, pro Kind 200 Euro, so Mühe. Eine vierköpfige Familie sollte ihre Baufinanzierung also so kalkulieren, dass 1.400 Euro zum Leben bleiben.

Baufinanzierung richtig planen

Kathrin Mühe rät, schon bei der Planung alle regelmäßigen Ausgaben ehrlich aufzulisten und ein­zukalkulieren. Dabei müssten auch jährliche, wie die KfZ-Versicherung, berücksichtigt werden. "Neben Zins und Tilgung sollte außerdem noch Spielraum für unvorhergesehene Ausgaben - beispielsweise für Urlaub oder eine neue Wasch­maschine - bleiben."

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