Donnerstag, 29.05.2008 | Autor: Eike Schulze/Anette Stein/Katja Fleschuetz/mb, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2007

Rechts-Check: Wer bekommt Wohnraumförderung?

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2007
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Der Staat fördert die eigene Immobilie mit verschiedenen Programmen, etwa mit zinsgünstigen Darlehen der staatlichen KfW-Bank oder mit Zuschüssen beim Wohnungsbau. Doch längst nicht jeder, der seine eigene Immobilie baut, bekommt Wohnraumförderung.

Wer nach dem Wohnraumförderungsgesetz gefördert werden möchte, muss bestimmte Grundsätze berücksichtigen und darf festgelegte Einkommensgrenzen nicht überschreiten.

Antrag rechtzeitig stellen

Es gibt keinen Rechtsanspruch auf die Förderung. Da es jedes Jahr nur ein begrenztes Kontingent gibt, sollte der Antrag möglichst früh gestellt werden.

Das Bauvorhaben muss angemessen sein. Luxusbauten werden nicht gefördert - die Baukosten dürfen bestimmte Schwellenwerte nicht überschreiten. Zudem gelten je nach Bundesland bestimmte Wohnflächengrenzen.

Keine Förderung für Immobilienbesitzer

Wer schon eine Immobilie besitzt oder bereits gefördert wurde, erhält keine Förderung.

In der Regel muss der Antragsteller ein Eigenkapital von zehn bis 15 Prozent vorweisen können. Doch in manchen Bundesländern kann ein Anteil auch als Eigenleistung erbracht werden.

Genügend Geld für den Lebensunterhalt

Nach Abzug der Kredit- und Bewirtschaftungskosten muss für die Familie genug Lebensunterhalt übrig bleiben.

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Katja Fleschütz ist Rechtsanwältin, Fachanwältin für Steuerrecht und als Unternehmensberaterin tätig.
Katja Fleschuetz