Dienstag, 30.12.2008 | Autor: jansch

Klimaschutz in der Schule

News: In Berlin startete das bisher umfangreischste Klimaschutzförderprogramm für Schulen und Bildungseinrichtungen. Unter dem Titel "Klimaschutzschule" stellt das Bundesumweltministerium über 3,4 Millionen Euro zur Förderung von Ideen und Projekten an Schulen bereit, die zur Minderung der CO2-Emissionen beitragen.

"Schulen sind wichtige Botschafter für den Klimaschutz. Wir möchten Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, für den Klimaschutz aktiv zu werden und so zur Minderung des CO2-Ausstoßes beizutragen", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum Start des Programms.

CO2-Emission in der Schule verringern

Laut Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur (dena) verbrauchen Schulen im Durchschnitt bis zu 70 Prozent mehr Energie als andere kommunale Gebäude. Das Bundesumweltministerium hat deshalb speziell Schulen und Bildungseinrichtungen in die nationale Klimaschutzinitiative aufgenommen. Neben den Förderrichtlinien für Energiesparprojekte, Effizienzinvestitionen und Modellprojekten sollen drei weitere Förderprogramme Schulen dabei unterstützen, für Klimaschutz und CO2-Minderung aktiv zu werden.

Mit der "Aktion Klima!" startete das erste dieser Programme mit dem Ziel, vor allem durch Veränderungen im Alltagsverhalten die von der Schule verursachten CO2-Emissionen zu verringern. Bis zu 1 000 Schulen können für solche Aktionen maximal 500 Euro Unterstützung erhalten. Darüber hinaus werden ihnen kostenlose Klimaschutzkoffer mit Geräten und Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt. Die besten Aktionen werden im kommenden Jahr in einem Klimaschutz-Handbuch veröffentlicht.

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