Dienstag, 15.12.2009 | Autor: heihec

Klimaschutz: Anzahl geförderter Maßnahmen steigt

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News: Selbstnutzende Hauseigentümer sind Vorreiter beim Klimaschutz. Immer mehr private Hauseigentümer entscheiden sich zum Sanieren der Immobilie und nehmen die Förderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch.

Die Zahl an privaten Eigentümer, die sich am Umweltschutz beteiligen, steigt enorm. Aus der Förderstatistik der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gehe hervor, dass die im Programm "Energieeffizient Sanieren" ausgezahlten Zuschüsse per 30. September 2009 um 195 Prozent über dem Vorjahresniveau lägen. Die Anzahl der geförderten Maßnahmen sei sogar um über 700 Prozent gestiegen. Darauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland in ihrer aktuellen Pressemitteilung hin.

Klimaschutz mit KfW-Förderungen

"Die Förderzuschüsse richten sich in erster Linie an Selbstnutzer. Dort wirken sie, weil der Eigentümer von den Investitionen direkt profitiert", erläutert Andreas Stücke, Generalsekretär von Haus & Grund Deutschland. Für private Vermieter reiche die KfW-Förderung allerdings nicht. Hier führten nur entsprechende Änderungen des Miet- und Steuerrechts zu den gewünschten klima- und umweltfreundlichen Modernisierungen. Ansonsten rechneten sich die Maßnahmen für den Investor nicht. Für kleinere Maßnahmen, für die eine Kreditfinanzierung nicht infrage komme, hat die KfW zum 1. April 2009 die Möglichkeit geschaffen, Förderungen auch als Zuschuss zu erhalten. Diese Zuschüsse wurden in den letzten Monaten immer häufiger in Anspruch genommen.

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