Mittwoch, 22.09.2010 | Autor: heihec, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2008

Energiekonzept muss Förderfrage klären

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2008
News: Nach dem Energiekonzept will die Bundesregierung bis 2020 den Wärmebedarf in Gebäuden um 20 Prozent reduzieren und bis 2050 sollen sogar alle Gebäude in Deutschland saniert werden. Doch für die Umsetzung muss die Bundesregierung im Energiekonzept jetzt konkreter werden und vor allem die Frage der Fördermittel klären.

Mit dem Energiekonzept möchte die Bundesregierung bis 2020 den Wärmebedarf in Gebäuden um 20 Prozent reduzieren und erhofft sich, dass bis 2050 durch strenge gesetzliche Energieeinsparvorschriften nahezu alle Eigentümer ihre Gebäude sanieren. Nach Berechnungen der dena muss jedoch hierfür vor allem das Gebäudesanierungsprogramm der KfW Bankengruppe auf 5 Milliarden Euro pro Jahr aufgestockt werden.

Dena fordert fünf Milliarden für Gebäudesanierungsprogramm

Während das Gebäudesanierungsprogramm, das Energieeinsparmaßnahmen an Gebäuden fördert, 2009 noch mit 2,2 Milliarden Euro unterstützt wurde, kürzte der Bund 2011 die Fördermittel auf nur 450 Millionen Euro. Auch das neue Energiekonzept gibt keine konkreten Antworten auf die Höhe der Fördermittel. Versprochen wird nur eine "deutlich bessere Ausstattung".

Dena-Chef Stephan Kohler: "Der Erfolg des Energiekonzepts im Gebäudebereich wird maßgeblich davon abhängen, wie schnell wir jetzt umsteuern. Wir brauchen in den nächsten zehn Jahren eine deutlich höhere und stetige Fördermittelrate, die flankiert und unterstützt wird durch ein stimmiges Ordnungsrecht."

meineimmobilie.de-Tipp:

Die Gemeinde oder Stadt vor Ort gibt Ihnen Auskünfte über öffentliche Förderprogramme. In vielen Fällen der staatlichen Förderung gilt: Antrag stellen lohnt sich! Sie sollten sich dabei nicht auf Ihren Bankberater verlassen, sondern sich selbst informieren.

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