Montag, 08.09.2008 | Autor: heihec

Eine halbe Milliarde Euro weniger Heizkosten

News: Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm hat Erfolg, so das Ergebnis einer Studie. Bis Ende 2008 können dadurch bereits eine halbe Milliarde Euro Heizkosten eingespart werden.

Eine Studie des Bremer Energie Instituts (BEI), das die KfW Förderbank und das Bundesministerium für Verkehr Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Auftrag gegeben hat, zeigt diesen Einspareffekt auf. "Wer seinen Altbau heute energetisch saniert, kann bei den hohen Energiepreisen und den günstigen Förderkonditionen ein gutes Geschäft machen", sagte Detlef Leinberger, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Fördereffekte des CO2-Gebäudesanierungsprogramms

Die Programmfamilie zum "Energieeffizienten Bauen und Sanieren" umfasst die KfW-Programme CO2-Gebäudesanierung, Wohnraum Modernisieren (ÖKO-PLUS-Variante) und Ökologisch Bauen sowie die energetischen Teile der kommunalen Infrastrukturprogramme der KfW und bildet das Kernstück der Förderinitiative "Wohnen, Umwelt, Wachstum." In deren Rahmen wurden im Jahr 2007 rund 220.000 Darlehen mit einem Fördervolumen in Höhe von nahezu 15,8 Milliarden Euro vergeben. Damit wurde ein Investitionsvolumen von fast 29 Milliarden Euro in mehr als 450.000 Wohneinheiten angestoßen.

Die Studie zeigt aber nicht nur die Einsparung von Heizkosten. "Die Ergebnisse zeigen, dass mit der Förderung des energieeffizienten Bauen und Sanierens eine dreifache Rendite verbunden ist", so Leinberger. Demnach werden Treibhausgase verhindert. Zweitens werd eder Verbrauch teurer fossiler Brennstoffe wie Öl und Erdgas reduziert. Drittens regen die Sanierungsmaßnahmen die heimische Nachfrage an.

Kommentare (0)

Kommentieren, ergänzen Sie jetzt den Artikel oder geben Sie dem Autor Feedback. Einfach anmelden und losschreiben.