Donnerstag, 11.02.2010 | Autor: mb

Eigenheimrente beliebte Form der Altersvorsorge

News: Die Zahl der Neuzugänge im letzten Quartal 2009 zeigt, dass die Eigenheimrente im Rahmen der Wohnriesterprogramme immer beliebter wird. Ein Immobilienverband plädiert nun dafür, dass auch vermietete Wohnimmobilien miteinbezogen werden sollten.

Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen begrüßt die jüngsten Ergebnisse der Wohnriesterprogramme. Der Verband reagiert damit auf die neuen Zahlen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Wohnriester, wonach insbesondere die Eigenheimrente eine erfolgreiche Entwicklung hingelegt habe. "Das selbstgenutzte Wohneigentum ist - das belegen zahlreiche Studien - nach wie vor die beliebteste Form der privaten Altersvorsorge", sagte BFW-Bundesgeschäftsführerin Ira von Cölln in einer Pressemitteilung. Der Verband empfiehlt, die vermietete Wohnimmobilie ebenfalls miteinzubeziehen. "Gerade in Zeiten, in denen die Menschen häufiger berufsbedingt den Wohnort wechseln müssen, darf der Besitzer einer bislang selbstgenutzten und mit Unterstützung der Riester-Förderung erworbenen Immobilie nicht gezwungen werden, diese zu verkaufen oder Förderbeiträge zurückzuzahlen", sagte Ira von Cölln.

Eigenheimrente immer beliebter

Nach Angaben des Verbands ist das Interesse an der Eigenheimrente vor allem im letzten Jahr deutlich gewachsen: Mit 78.000 Neuzugängen im Zeitraum Oktober bis Dezember 2009 setzte sich der Zuwachs seit Beginn des Programms im Januar 2008 auf nun insgesamt knapp 200.000 Wohnriester-Sparer fort. Auch die 13 Millionen Riester-Verträge, die als Versicherungs-, Bankspar- oder Investmentfondsvertrag abgeschlossen wurden, könnten bei Wunsch für den Erwerb eines Eigenheims genutzt werden. Der BFW geht davon aus, dass sich mindestens ein Viertel aller Riesterverträge - die über einem Jahreseinkommen von 35.000 Euro liegen - für den Kauf einer Immobilie eignen.

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