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09.05.2007, 01:43 von prinzregentProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Zwangsversteigerung
AA und BB besitzen ein Haus zu je 1/2 . AA wohnt im Haus mit seiner Familie.

BB kümmert sich nie ums Haus und kommt auch nie vorbei. Im Haus steht noch eine weitere Wohnung leer.

AA schliesst die Haustür gut ab, weil er sich belästigt fühlt und seine Ruhe haben will.

AA beantragt eine Zwangsverfahren zur Aufhebung der Gemeinschaft. Diese wird gerichtlich angeordnet und gilt gemäß § 20 ZVG zugunsten des AA als Beschlagnahne.

BB will jetzt plötzlich mit einem Makler vormittags vorbeikommen und verlangt alle Schlüssel zwecks Besichtigung. AA lehnt ab. Zu diesem Zeitpunkt kann er nicht weil ( ) und bietet mehrere Ersatztermine an. BB will NUR zu diesem EINEN Termin und es entsteht ein grosser Streit.

Frage: 1 Darf BB die Schlüssel des gemeinsamen Hauses verlangen ?
2 Kann BB ohne Rücksicht auf diesem Termin bestehen ?
3 Kann AA einen Besichtigungstermin (ausnahmsweise) ablehen ?

§ 20 ZVG (1) Der Beschluss, durch welchen die Zwangsversteigerung angeordnet wird, gilt zu Gunsten des Gläubigers als Beschlagnahme des Grundstücks.

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