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21.09.2009, 09:50 von RominaRomaProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Zusatzvereinbarung Mietvertrag: Verzicht auf die ordendliche Kündigung 1 Jahr, Mieterin schwanger!
Hallo zusammen,

ich vermiete seit 4 Monaten eine Zimmerwohung an eine junge Frau. Wir hatten im Mietvertrag festgehalten, dass wir beide auf die ordendliche Kündigung verzichten, da sie Angst hatte, dass ich sie früher "rausschmeisse" und ich, dass sie früher auszieht.
Jetzt kommt sie zu mir mit einer "außerordentlichen Kündigung" mit der Begründung sie wäre im 2ten Monat schwanger und will jetzt zu ihrem Freund zeihen, der eine größere Wohung hat.
Ich vermiete der Frau ein Zimmer und bin mir dessen bewusst, dass es kein Zustand ist für eine Frau mit Kind, vor allem wenn sie ihre Situation verbessern kann, indem sie zu ihrem Freund zieht. Aber kann ich trotzdem dagegen was unternehmen, da sie rein vertraglich an das eine Jahr gebunden ist?! Kaution? Vertragsbruch?

Viele Grüße,
M. Maus
Alle 3 Antworten
29.09.2009, 12:06 von webslinger.
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Ich würde Ihr eine Kündigung anbieten mit 3 monatiger Kündigungsfrist und in dieser Zeit einen Nachmieter suchen bzw. auch der Mieterin vorschlagen, aktiv einen Nachmieter zu suchen, als entgegenkommen für Ihre "Kulanzregelung".
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Sie können sich zwar streiten, dass der Vertrag erfüllt wird, jedoch ist meiner Meinung nach dies kontraproduktiv. Einen neuen Mieter müssen Sie eh suchen und unter diesen Umständen heisst es noch lange nicht, dass Sie vor Gericht recht bekommen und falls ja, dass Sie Geld sehen.
29.09.2009, 12:06 von webslinger.
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Ich würde Ihr eine Kündigung anbieten mit 3 monatiger Kündigungsfrist und in dieser Zeit einen Nachmieter suchen bzw. auch der Mieterin vorschlagen, aktiv einen Nachmieter zu suchen, als entgegenkommen für Ihre "Kulanzregelung".
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Sie können sich zwar streiten, dass der Vertrag erfüllt wird, jedoch ist meiner Meinung nach dies kontraproduktiv. Einen neuen Mieter müssen Sie eh suchen und unter diesen Umständen heisst es noch lange nicht, dass Sie vor Gericht recht bekommen und falls ja, dass Sie Geld sehen.
22.09.2009, 13:18 von Gate
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Die außerordentliche mieterseitige Kündigung, wie Sie sie darstellen, funktioniert zwar nicht, aber die schwangere Mieterin will fort (wenn Sie juristisch gegenhalten, wird sie Ihnen das Leben gewiß schwerer machen), also Empfehlung: Bieten Sie ihr eine zeitnahe Mietaufhebungsvereinbarung an, in der Sie sich die Verwendung der Kaution sichern (immerhin wird das für die Mieterin vorteilhafter sein als bis zum frühestmöglichen Kündigungstermin den Zahlungsverpflichtungen nachgehen zu müssen)... die Mietsache freibekommen und dann weitervermieten.

Der Verwalter


Zitat:
Original geschrieben von RominaRoma
Hallo zusammen,

ich vermiete seit 4 Monaten eine Zimmerwohung an eine junge Frau. Wir hatten im Mietvertrag festgehalten, dass wir beide auf die ordendliche Kündigung verzichten, da sie Angst hatte, dass ich sie früher "rausschmeisse" und ich, dass sie früher auszieht.
Jetzt kommt sie zu mir mit einer "außerordentlichen Kündigung" mit der Begründung sie wäre im 2ten Monat schwanger und will jetzt zu ihrem Freund zeihen, der eine größere Wohung hat.
Ich vermiete der Frau ein Zimmer und bin mir dessen bewusst, dass es kein Zustand ist für eine Frau mit Kind, vor allem wenn sie ihre Situation verbessern kann, indem sie zu ihrem Freund zieht. Aber kann ich trotzdem dagegen was unternehmen, da sie rein vertraglich an das eine Jahr gebunden ist?! Kaution? Vertragsbruch?

Viele Grüße,
M. Maus
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