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Alle 11 Antworten
11.02.2007, 10:50 von SiSi
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Hallo,

Grundidee nicht schlecht. Aber - auch das Finanzamt kennt diese Tricks. Da arbeiten durchaus Leute mit Hirn. Es ist ganz einfach:

Ohne Gewinnerzielungsabsicht kein steuerlicher Ansatz!

Ansonsten, siehe Rita.

Liebe Grüße

SiSi
10.02.2007, 14:17 von Cora
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Hallo

kapiert habe ich es immer noch nicht:

300 € pro Objekt/Wohnung monatlich dürfte ja wohl zuviel sein, andererseits 300 € pro Objekt/Monat bisschen wenig? Kommt ja auch darauf an wieviel Wohnungen in einem Objekt sind.

Eben wurden 1500 €/Jahr für 5 Wohnungen genannt - das wäre eigentlich ok.

Was zahlt ihr denn so?

Gruß
10.02.2007, 12:04 von Rita
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@Prinzregent, bei der Steuer kann sich kreatives Denken lohnen - aber die Grund-Denkansätze müssen schon stimmen:

Mit "mind. 300-350 Euro je Objekt" meinen die die Wohnanlage insgesamt - also mehrere Wohnungen.

Kobes hat's schon gesagt:
Steuerlich kann man nur Kosten absetzen die auch wirklich angefallen sprich bezahlt worden sind!

Mal angenommen, du würdest dir oder irgendjemand sonst eine Verwaltervergütung in irgendeiner Höhe zahlen:
Letztendlich müssen diese Kosten auch versteuert werden - bei von demjenigen, dem das Geld zufliesst.

Zahlung an dich = höhere Ausgaben + höhere Einnahmen = steuerlich unter'm Strich wieder egalisiert
Abgesehen davon, werden aber Zahlungen an sich selbst steuerlich grundsätzlich nicht als Werbungskosten anerkannt (ebenso wie Eigenleistungen zu Stundensatz xx)

Von deiner Idee bleibt:
Den Verwalterjob übernimmt gegen Bezahlung irgendeine Person, die trotz des zusätzlichen Einkommens nur wenig zu versteuerndes Jahreseinkommen hat bzw. viellicht sogar noch ganz unter dem Grundfreibetrag (7.664 für Alleinstehende) bleibt ...

Deine einfach Rechnung (ganz oben) dürfte allerdings auch die größte Schlafmütze beim Finanzamt aufwecken ...
> Ein bischen "auf'm Teppich bleiben" sollte man schon ...
10.02.2007, 04:07 von prinzregent
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in den ( Zitat )

Richtlinien für Kosten der Wohneigentumsverwaltung

wird unterschieden zwischen:

1. Vorschriften der §§26 Abs.3, 41 Abs.2 der 11. Verrechnungsordnung ( was immer das sein mag )Hiernach dürfen für die Verwaltung von Wohnungen 260 € pro Wohnung und Jahr und für die Verwaltung von Garagen 37 € pro Garage und Jahr jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer berechnet werden.

Allerdings gelten diese Beträge verbindlich jedoch nur für den Bereich des öffentlich geförderten Wohnungsbaus

2. Für den privaten Bereich ( so interpretiere ich das )
wird im Durchschnitt ein Grundhonorar mindestens Euro 300 bis 350 zuzüglich Mehrwertsteuer im Monat je Objekt gezahlt zzgl.
Sondervergütung je nach Aufwand.

In der Tat kommen dann bei einem privaten Dreifamilienhaus 10800 Euro an Verwaltungkosten raus.

Einen Gewinn kann ich nicht mehr feststellen.

Aber machen die grossen Hausverwaltungen ( BERLIN) nicht ohnehin so gut wie nur Verluste, die dann vom Senat = Staat mit Krediten ( Subventionen ) gefördert werden ?

Das ist in der Tat ein Thema für einen Steuerberater, aber auch der kleine Eigentümer will doch nicht nur gratis arbeiten.

10.02.2007, 01:09 von Hilli
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Ich denke mal mit "Objekt" ist bei dem Zitat ein größeres Mehrfamilienhaus gemeint. Der Verwalter der kleinen Eigentümergemeinschaft, zu der unsere frühere Wohnung gehört, bekommt pro Jahr ca. 1.500 Euro brutto für alle 5 Wohneinheiten zusammen und ist damit für seinen Arbeitsaufwand m.E. sehr gut bedient.

LG Hilli
09.02.2007, 20:04 von ChristophL
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Dann müsstest Du die 300 Euro als Arbeitslohn versteuern!

Gruß Christoph
09.02.2007, 16:44 von Kobes
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Man kann nur Kosten absetzen die auch wirklich angefallen sprich bezahlt worden sind!

Man könnte seine Freundin über einen 400 EUR Job anstellen. Die Kosten kann man dann steuerlich absetzen und das Geld ist bei der Freundin steuerfrei.
Da hierbei (minijob) aber 30% Abgaben zu zahlen sind ist es ein Spiel dass sich nur lohnt bei hohem privaten Steuersatz.
09.02.2007, 16:08 von dontpanic
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Hallo prinzregent,

ich glaube nicht, dass du pauschal 300,-/Monat absetzen kannst, die Ausgaben musst du schon belegen. Aber sollte das funktionieren, dann kann ich dir sagen, was als allererstes passieren wird. Das Finanzamt wird dir die Gewinnerzielungsabsicht absprechen und somit wirst du gar nichts mehr absetzen können..!

Gruß,
dp
09.02.2007, 15:58 von frankyboy
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Moin
Du nimmst 3500 Euro/Jahr ein und zahlst auf diesen Betrag Steuer.
Wenn jetzt deine Freundin sich selbstständig macht und für die Verwaltung 3600 Euro/Jahr kassiert, müsstest DU eigentlich garnix an Steuern zahlen weil du das Geld für die Wohnung ausgegeben hast.
Deine Freundin muss das jetzt natürlich versteuern, abzüglich der Dinge die sie für die Ausübung ihres Berufes braucht.
1 Zimmer der Wohnung nebst Heizung/Strom, 1 Teil der Telefonkosten, Büroartikel, Computer/Software usw. und natürlich der PKW.
Die Grundidee ist gut, aber frag mal einen Steuerberater.

Gruss Frankyboy
09.02.2007, 14:37 von Cora
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Hallo

verstehe das nicht so ganz:

300 € pro Monat pro Objekt - wären ja für 1 Wohnung 3600 € pro Jahr, das kann doch nicht stimmen? Oder hab ich da einen Denkfehler

Gruß
09.02.2007, 13:42 von Dernie
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Hmmmm, müssen nicht die tatsächlich angefallenen (und auch bezahlten) Kosten nachgewiesen werden? *grübel*

Gruß,
Dernie
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