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20.04.2006, 20:22 von NicoleProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Wohnungsübergabe
Hallo zusammen,

wir haben ein kleines Problem mit dem Vermieter:

Das Mietverhältnis wurde mündlich aufgelöst, weil bereits ein Nachmieter da war/ist. Die Wohnung wurde ordnungsgemäß am 15. an den Vermieter übergeben und es liegen uns auch die Ableseprotokolle (Strom und Wasserzähler) vor. Der Mietzins wurde bereits in voller Höhe zu beginn des Monats beglichen und der Vermieter wollte dies auch mit der Kaution zurücküberweisen. Dies tat er natürlich nicht!!! Der Nachmieter bekam den Mietvertrag zum 01. des Folgemonats und konnte bereits die Wohnung nutzen - wie vorher von allen beteiligten besprochen.
Meine Frage: Gilt der Übergabetag an den Vermieter - wie eine schriftliche Kündigung? Wo finde ich die entsprechende Rechtslage dazu?

Vielen Dank im voraus,

Nicole
Alle 5 Antworten
24.04.2006, 15:43 von Vermieterheini1
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Nachdem die Forenbetreiber bzw. Moderatoren nicht gewillt sind Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. aus dem Forum zu schmeißen und all deren "Kotze" zu löschen müssen alle meine Beiträge unwiderbringlich gelöscht werden!
Ich kann diese Beiträge/Infos nicht wieder herstellen/einstellen!

Solange Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. im Forum sind, kann es keine Beiträge von mir geben.
21.04.2006, 22:49 von Nicole
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Hallo RMHV,

das man der Verpflichtung der Mietzahlung nicht 'entkommt' auch wenn die Wohnung nicht mehr genutzt wird - trotz Nachmieter - ist mir bekannt. Leider besteht auch kein Aufhebungsvertrag 'Sei nicht nötig gewesen! lt. Aussage des V.'. Der Vermieter hatte genau gewußt, daß die Wohnung am 15. Übergeben wurde und sie haben selber dem Nachmieter den Vertrag zum 01. gegeben.
Meines erachtens ist die Whg. 'gekündigt' und wir bekamen auch die Zusage der Rücküberweisung. Jetzt schreiben wir einen Brief und warten mal ab was passiert.

Danke Dir
Nicole
21.04.2006, 22:33 von Nicole
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Hallo S.,

vielen Dank für die Hilfe, der Brief ist bereits entworfen und geht auch per Einschreiben mit Rückschein an den Vermieter.

Nicole
21.04.2006, 14:29 von RMHV
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Dass der Mieter allein wegen der Nutzung der Mietsache durch den Nachmieter von der Verpflichtung zur Mietzahlung befreit wäre, ist beim dargestellten Sachverhalt eine fehlerhate Schlussfogerung. Es wurde ein Aufhebungsvertrag abgeschlossen, dessen Bedingungen hier nicht bekannt sind. Zu den Bedingungen könnte durchaus die vollständige Mietzahlung und Übergabe am 15. des Wechselmonats zählen.
Die Zahlungsverpflichtung des Mieters wird also von den bestehenden Vereinbarungen abhängen.
Soweit explizite Vereinbarungen nicht getroffen wurden, wird der Aufhebungsvertrag auslegungsbedürftig sein. Verträge sind nach § 157 BGB "so auszulegen, wie Treu und Glauben mit Rücksicht auf die Verkehrssitte es erfordern". Ohne abweichende Vereinbarung wird man vielleicht annehmen müssen, dass der Vermieter nur unter der Voraussetzung zugestimmt hat, dass ihm kein Mietausfall entstehen würde.
20.04.2006, 23:08 von Sommer
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Wenn Du die Übergabe gemacht hast und dafür auch einen Beleg hast (am besten vom VM quitierte Schlüsselübergabe) dann stand Dir die Wohnung nach dem 15. nicht mehr zur Nutzung zur Verfügung. Würde den Mieter anschreiben und mahnen (gerichtsfest zustellen lassen!) und dann den Weg eines Mahnbescheides wählen wenn er sich nicht rührt. Aber kläre das vielleicht besser mit nem Anwalt!

S.
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