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08.11.2006, 14:14 von OceanseveProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Wohnungsabnahme
Hallo zusammen,

es ist geschafft. Mein Mieter zieht nun aus.

Er hat zum 30.11. gekündigt, die Wohnungsübergabe findet kommenden Freitag statt.

Muss ich auf etwas spezielles achten bei der Wohnungsabnahme? Ein Protokoll hab ich mir aus dem Internet runter geladen.

Gibt es sonst noch etwas zu berücksichtigen?

Danke & LG
Oceanseve
Alle 7 Antworten
10.11.2006, 10:11 von frischebrise
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Hallo,
auch ein verdeckt liegender Mangel kann sich noch herausstellen.
Z.B. nach Ablösen von Tapete ist Schimmel auf der Wand sichtbar.
Nach 2-3 maligem Auf - und Zu der Duschtrennwand fällt diese einem entgegen.

Die Feststellung sollte in einem zeitlichen Zusammenhang zur Abnahme stehen.
10.11.2006, 09:13 von Eli
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Wir haben die Übergabe mit Zeugen (nicht verwandt!!!) & Übergabeprotokoll gemacht und gleich noch alle auf den ersten Blick ersichtlichen Schäden fotografiert.
Ob uns das was genutzt hat, kann ich euch dann vermutlich irgendwann nächstes Jahr sagen

Eli
09.11.2006, 19:42 von lysan
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Na, wenn der liebe Mieter nicht von alleine auf die Idee kommt...
Die Leute, die Probleme machen bzw. hinterlassen zeigen doch selten sinnvolle und nachvollziehbare Verhaltensweisen...
09.11.2006, 12:51 von johanni
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Hallo Rita,

Zitat:
Noch besser: Mieter unterschreibt dir Übergabeprotkoll, erkennt evtl. Mängel/Pauschalabgeltung an ... du händigst aber keine Zweitschrift aus bzw. schickst sie nach (... wenn du willst)


nun bin ich aber "platt"

Auf sonne Idee bin ich noch nie gekommen, weil ich es mal vor "URzeiten" so gelernt habe, dass immer eine Durchschrift an den Vertragspartner auszuhändigen ist. Wie soll denn später der Beweis erfolgen, dass nachträglich nichts in das Protokoll hinzugefüht wurde??

Ich lerne aber täglich immer gerne dazu

LG Johanni
09.11.2006, 01:17 von Rita
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Wichtigster Merkpunkt:
Mit einem von dir unterzeichneten Protokoll gibst du dem Mieter ggfs. ein Beweismittel in die Hand, wodurch du dich mit der nachträglichen Geltendmachung aller darin NICHT aufgeführten Mängeln ausschließt (so die gefestigte Rechtsprechung).

Genau aus dem Grund ist jeder Mieter -verständlicherweise- scharf auf ein Übergabeprotokoll.
Ein Übergabeprotkoll ist aber kein MUSS und einen wirklich zwingenden Grund (außer Zählerableseprotkoll) gibt es nicht - es sei denn, du bist absolut sicher, dass du im Nachhinein nicht doch irgendwelche Mängel finden könntest.
Wirklich sicher kannst du dir aber niemals sein .... bzw. eine halbwegs umfassende Abnahme dauert mind. 2-3 Stunden (mit ausreichend Licht) ...

Wenn du aber damit leben kannst, dass du dich für festgestellte Mängel auf eine Pauschalabgeltung durch den Mieter (= durch Kautiosabzug) einigst (der Mieter das auch unterschreibt) ... und falls noch was wäre, den Schaden eben abschreibst ... dann ist das Übergabeprotokoll auch für dich 'ne feine Sache.

Noch besser: Mieter unterschreibt dir Übergabeprotkoll, erkennt evtl. Mängel/Pauschalabgeltung an ... du händigst aber keine Zweitschrift aus bzw. schickst sie nach (... wenn du willst)
08.11.2006, 18:31 von lysan
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Und vor allem den Mieter alles unterschreiben lassen, am besten noch einen Zeugen dazuholen. Hinterher ist dann nämlich der Teufel los, wenn alles nicht mehr wahr ist....
Viel Glück!!!
lysan
08.11.2006, 15:44 von frischebrise
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Hallo,
alle Punkte des Protokolls schön nacheinander abarbeiten.
Bei den Schlüssel darauf achten, dass es die richtigen sind und nicht fehlende durch Fremdschlüssel ergänzt wurdén.
Wenn gute Armaturen z.B. im Bad Grohe Ideal Standard usw. installiert waren, darauf achten dass diese nicht durch Billigarmaturen ersetzt wurden.
Alle Zählerstände nehmen, auch den von Strom.
Wenn Mieter die Stromzähler selber ablesen und melden könnte ggf. was anderes gemeldet werden.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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Schreiben Sie uns!
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