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20.02.2011, 23:22 von jayjayProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Wenn jemand den Makler umgehen möchte...
Ich arbeite für eine Immobilienfirma und tue dies ("merkwürdigerweise")engagiert und versuche auch ("merkwürdigerweise") dies gewissenhaft zu tun. Nun begab es sich, dass ich ein Objekt eines Eigentümers betreut habe, der 2 Wohnungen (schnittgleich, spiegelverkehrt) in einem Wohnblock vermieten wollte.Ich betreute eine Whg. und besichtigte mit Frau X (Partner Y war nicht anwesend bei der Besichtigung)und dem Eigentümer. Die Frau war begeistert und wollte Partner Y gern die Wohnung zeigen. Es kam allerdings keine weitere Rückmeldung (ev. deswegen, weil ich ausversehen die betrogene Ex-Frau kontaktiert habe und nachgefragt habe, wie der Stand der Dinge ist). Nun sehe ich 1 Monat später auf dem Klingelschild Name X und Y, allerdings in der spiegelverkehrten Wohnung des selben Eigentümers. Natürlich existiert ein Besichtigungsschein unterzeichnet von Frau X. Gibt es Gerichturteile über einen solchen Fall? Es lag kein Makler-Alleinauftrag vor, d.h. der Eigentümer hat auch privat nach Mietern gesucht.
Alle 3 Antworten
22.02.2011, 11:20 von Gisie
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Ich persönlich bin gegenüber Maklern ja eher pessimistisch eingestellt, wir sind aber jetzt seit längerem auf der Suche nach einem schönen Haus, aber kein Fertighaus es soll schon etwas "besonderes" sein ;-) und vllt müssen wir jetzt doch auf einen Makler zurückgreifen, da wir bisher noch nix passendes gefunden :-(
22.02.2011, 11:20 von Gisie
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Ich persönlich bin gegenüber Maklern ja eher pessimistisch eingestellt, wir sind aber jetzt seit längerem auf der Suche nach einem schönen Haus, aber kein Fertighaus es soll schon etwas "besonderes" sein ;-) und vllt müssen wir jetzt doch auf einen Makler zurückgreifen, da wir bisher noch nix passendes gefunden :-(
21.02.2011, 14:06 von Gilhorn
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Vielleicht hilft dieses weiter:


Grundsatzurteil des BGH zu den Voraussetzungen des "Nachweises":
Der von dem Verkäufer eines Immobilienobjekts beauftragte Makler hat den für das Entstehen seines Provisionsanspruchs erforderlichen tauglichen Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages erbracht, wenn er seinem Kunden und Auftraggeber einen Kaufinteressenten benennt und damit in die Lage versetzt, in konkrete Verhandlungen mit dem potentiellen Vertragspartner über den von ihm angestrebten Hauptvertrag einzutreten; dabei reicht es bei dieser Konstellation grundsätzlich aus, wenn der mögliche Käufer generell am Erwerb einer Immobilie interessiert ist, die dem angebotenen Objekt ähnlich ist.

BGH, Urteil vom 4. Juni 2009 - III ZR 82/08 -
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